Tottenham Hotspur haben Adam Wharton als zentrales Transferziel für das Mittelfeld identifiziert

Berichten zufolge plant Tottenham Hotspur im Sommer einen Angriff auf Crystal Palace-Mittelfeldspieler Adam Wharton. Der 21-Jährige hat seit seinem Wechsel nach Selhurst Park starke Leistungen gezeigt und gilt nun als Wunschkandidat für die Spurs-Zentrale.

Hintergrund: Umbau im Mittelfeld

Die Mannschaft von Ange Postecoglou haderte in dieser Saison mit Konstanz im Mittelfeld. Da Pierre-Emile Hojbjerg vor dem Absprung steht und James Maddison Unterstützung benötigt, passt Wharton als junger, dynamischer Spielmacher ins Profil. Der englische U21-Nationalspieler absolvierte in dieser Spielzeit 32 Einsätze, bereitete drei Tore vor und kam auf durchschnittlich 1,8 Torschussvorlagen pro Partie. Seine Passquote von 87 Prozent zählt zu den besten unter den jungen Mittelfeldspielern der Liga.

Die Scout-Abteilung von Tottenham beobachtet Wharton seit seinem 18-Millionen-Pfund-Wechsel von Blackburn Rovers im Januar 2024. Seine Fähigkeiten als „Sechser“ oder Box-to-Box-Spieler entsprechen Postecoglous Anspruch an Vielseitigkeit und Ballbesitzsicherheit. Crystal Palace steht jedoch unter keinem finanziellen Druck, Wharton zu verkaufen, da sein Vertrag bis 2028 läuft.

Transfer-Markt-Einordnung

Mit einer kolportierten Ablöse von 40 bis 50 Millionen Pfund wäre Wharton eine erhebliche Investition. Zum Vergleich: Tottenham zahlte 2023 40 Millionen für James Maddison und 47 Millionen für Brennan Johnson. Vergleichbare Mittelfeld-Transfers sind Declan Rices 105-Millionen-Wechsel zum FC Arsenal und Moisés Caicedos 115-Millionen-Transfer zum FC Chelsea, allerdings ist Wharton auf höchstem Niveau noch nicht so etabliert.

Crystal Palace hat eine Tradition darin, Höchstpreise für Eigengewächse zu erzielen, wie Aaron Wan-Bissakas 50-Millionen-Wechsel zu Manchester United 2019 und Marc Guéhis angebliche 75-Millionen-Bewertung zeigen. Ein Verkauf brächte unter den Profit & Sustainability Rules der Premier League reinen Gewinn und stärkt Palaces Verhandlungsposition.

Auswirkungen auf Tottenhams Saison und FPL-Aspekte

Für Fantasy-Premier-League-Manager würde Whartons Ankunft die Mittelfeldtiefe von Tottenham erhöhen. Derzeit im FPL mit 5,0 Millionen gehandelt, könnte er bei regelmäßigen Einsätzen eine Differenzial-Option werden. Die Spurs haben ab Spieltag 30 ein günstiges Restprogramm (u.a. Southampton, Wolves und Bournemouth), was Investitionen in die Offensive reizvoll macht.

  • Whartons 87 Prozent Passquote und 1,8 Torschussvorlagen pro Spiel deuten auf kreatives Potenzial in Postecoglous System hin.
  • Seine 0,8 Tacklings und 1,2 Interceptions pro Partie belegen eine solide Defensivarbeit, die für Tottenhams hohe Abwehrkette wichtig ist.
  • Bei einer Verpflichtung würde er wohl mit Pape Matar Sarr und Yves Bissouma um einen Startplatz konkurrieren, Rotation in Liga und Europapokal ist wahrscheinlich.

Wie geht es weiter? Wharton zu Spurs könnte Sommer-Ausverkauf beschleunigen

Die Verhandlungen dürften nach Saisonende Fahrt aufnehmen. Tottenham möchte wohl mehrere Mittelfeldspieler abgeben, darunter Hojbjerg und möglicherweise Giovani Lo Celso, um den Transfer zu finanzieren. Crystal Palace wird dagegen eine Ablöse fordern, die Whartons Potenzial und langer Vertragslaufzeit entspricht – ein Deal könnte 50 Millionen Pfund übersteigen. Sollte er zustande kommen, wäre es der dritte 40-Millionen-Einkauf der Postecoglou-Ära und unterstreicht den Kurs auf ein technisch starkes, pressendes Mittelfeld.

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