Cristiano Ronaldo und die WM: Die eine Trophäe, die ihm fehlte

Cristiano Ronaldos Karriere ist geprägt von Rekorden, Trophäen und unglaublicher Langlebigkeit. Er gewann Meisterschaften, die Champions League und mit Portugal die Europameisterschaft. Doch die WM, die höchste Ehre im Fußball, blieb ihm stets verwehrt.

Hintergrund: Eine Karriere voller Titel

Ronaldos Trophäenschrank auf Klubebene ist außergewöhnlich. Fünf Champions-League-Titel, Meisterschaften in England, Spanien und Italien sowie zahlreiche nationale Pokale. Persönlich sammelte er fünf Ballon d'Or-Auszeichnungen und unzählige Torrekorde. Mit Portugal führte er das Team zum EM-Titel 2016 und zum Nations-League-Sieg 2019. Doch die WM blieb das fehlende Puzzlestück.

Seine erste WM war 2006: Portugal erreichte das Halbfinale, scheiterte an Frankreich. 2010 folgte das Achtelfinale gegen Spanien. 2014 schied man trotz Ronaldos Heldentaten gegen Ghana in der Gruppenphase aus. 2018 war im Achtelfinale gegen Uruguay Schluss. Bei der WM 2022 erreichte Portugal das Viertelfinale, doch Ronaldo saß in den K.o.-Spielen nur auf der Bank.

Bedeutung: Was das für sein Vermächtnis bedeutet

Das Fehlen einer WM-Trophäe schmälert Ronaldos Größe nicht. Seine Karrierestatistiken sind unübertroffen – über 850 Tore, fünf Champions-League-Siege, ein EM-Titel. Doch die WM hat im Fußball einen besonderen Stellenwert. Legenden wie Lionel Messi und Diego Maradona haben sie gewonnen; Ronaldo nicht.

Diese Lücke befeuert die Debatte über seinen Platz im Pantheon der Allzeitgrößen. Für die einen ist die WM der ultimative Test der Wirkung eines Spielers auf der globalen Bühne. Für andere sind Klubdominanz und Langlebigkeit ebenso gültige Maßstäbe. Ronaldo ist ein Sonderfall: Er hat in jeder Liga, in der er spielte, geglänzt, doch der WM-Titel blieb ihm verwehrt.

  • Portugal hat ohne Ronaldos starke Leistungen nie eine WM gewonnen.
  • Er erzielte acht WM-Tore in fünf Turnieren – eine respektable Ausbeute.
  • Sein verwandelter Freistoß gegen Spanien 2018 war einer der großen Turniermomente.

Ausblick: Keine WM-Wiedergutmachung

Mit 40 Jahren ist es höchst unwahrscheinlich, dass Ronaldo 2026 noch dabei ist. Seine internationale Zukunft ist ungewiss, und Portugals neue Generation um Bruno Fernandes, Bernardo Silva und Rafael Leão könnte ohne ihn weitermachen. Die WM bleibt das fehlende Kapitel in einer ansonsten kompletten Karriere. Es ist kein Versagen; es ist einfach die eine Trophäe, die ihm nie gehörte.

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