Rice: CL-Finalpleite ein ,grausamer' Schlag, aber kein definierender Moment

Declan Rice hat die Arsenal-Niederlage im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain als „grausam" bezeichnet, betont jedoch, dass diese Pleite weder die Saison noch die zukünftigen Ambitionen des Klubs definieren wird. Der Mittelfeldspieler sprach nach dem Spiel und hob die Widerstandsfähigkeit des Teams hervor.

Kontext: Eine Saison des Fortschritts

Arsenal erreichte zum ersten Mal seit 2006 das Champions-League-Finale, nachdem die Mannschaft ihre Gruppe gewonnen und schwere K.o.-Runden-Gegner ausgeschaltet hatte. Der Lauf beinhaltete denkwürdige Siege gegen Barcelona und Bayern München. Unter Mikel Arteta zeigten die Gunners konstante Verbesserungen, wurden Zweiter in der Premier League und kämpften tief im Europapokal. Die Niederlage gegen PSG, entschieden durch ein spätes Tor, war eine bittere Pille, aber Rice betonte, dass die Entwicklung des Kaders nicht von einem Ergebnis überschattet werden sollte.

Die defensive Organisation und das Pressing-System des Teams waren der Schlüssel zu ihrem Erfolg in dieser Saison. Arsenal hielt in allen Wettbewerben 18 Mal die Null, und ihre Fähigkeit, Spiele durch Ballbesitz zu kontrollieren, wurde gelobt. Das Finale offenbarte jedoch Schwachstellen gegen PSGs schnelle Umschaltbewegungen.

Auswirkungen und Analyse

Rices Kommentare spiegeln eine reife Denkweise in der Arsenal-Kabine wider. Der 26-jährige englische Nationalspieler, der im letzten Sommer von West Ham für eine klubinterne Rekordablöse kam, war im Mittelfeld entscheidend, sowohl defensiv als auch offensiv. Seine Führungsqualitäten auf und neben dem Platz werden entscheidend sein, wenn Arsenal zurückkommen will.

  • Taktisch wurde Arsenals Mittelfeldtrio aus Rice, Martin Odegaard und Kai Havertz für seine Ausgewogenheit gelobt, aber das Finale zeigte den Bedarf an mehr defensiver Absicherung bei Kontern.
  • Statistisch gesehen hatte Arsenal in der Champions League durchschnittlich 58 % Ballbesitz und erspielte sich 3,2 Großchancen pro Spiel, aber die Abschlusseffizienz fiel im Finale ab.
  • Für FPL-Manager: Rices Besitzquote (22,4 %) und Preis (8,5 Mio. £) bleiben stabil; seine defensiven Erträge (4 Tore, 6 Vorlagen) machen ihn auch für die nächste Saison zu einer brauchbaren Option.

Wie geht es weiter

Arsenal wird sich nun auf die letzten Wochen der Premier League konzentrieren, in denen das Team immer noch um den Titel kämpft und zwei Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City liegt. Die Champions-League-Enttäuschung könnte als Motivation für den Endspurt dienen. Rice und seine Teamkollegen wollen in dieser Saison Silber gewinnen und auf ihren Europapokal-Fortschritten aufbauen. Im Sommer-Transferfenster könnte Arteta den Kader weiter verstärken, mit Fokus auf mehr Breite in den Außenbahnen und einem knallharten Stürmer für die Offensive.

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