Manchester City Abwehrspieler Nathan Ake vor Wechsel zu Fenerbahce
Manchester City hat nach Informationen aus England Gespräche mit dem türkischen Klub Fenerbahce über einen Transfer des niederländischen Nationalspielers Nathan Ake aufgenommen. Die Ablösesumme soll bei rund sieben Millionen Pfund liegen. Der 29-Jährige war 2020 für 41 Mio. Pfund vom Bournemouth zu City gewechselt, konnte sich aber nie als Stammspieler durchsetzen.
Guardiolas Defensiv-Pläne
Sollte der Transfer zustande kommen, müsste Trainer Pep Guardiola seine Defensive umbauen. Ake kam meist als linker Innenverteidiger oder als Linksverteidiger zum Einsatz. Mit Rúben Dias, John Stones, Manuel Akanji und Josko Gvardiol ist Citys Abwehr aber gut besetzt. Ein Abgang von Ake würde Guardiola jedoch einen spezialisierten Linksfuß nehmen – Gvardiol könnte dann fester Innenverteidiger werden oder ein Neuzugang käme.
In der vergangenen Saison absolvierte Ake 29 Pflichtspiele, darunter 19 Premier-League-Einsätze von Beginn an. Vor allem in der Champions League setzte Guardiola auf ihn als Linksverteidiger. Sein Weggang würde zudem einen Nicht-EU-Platz freimachen und das Gehaltsbudget entlasten.
Ablöse und Vertrag
Die kolportierten sieben Mio. Pfund bedeuten einen hohen Verlust für City. Mit 29 Jahren hat Ake aber noch Marktwert. Für Fenerbahce unter Trainer José Mourinho wäre er eine Verstärkung: ein Premier-League-erprobter Verteidiger mit Champions-League-Erfahrung zu einem guten Preis. Die Türken kassierten in der vergangenen Saison 37 Gegentore in 38 Spielen.
Auswirkungen auf Citys Kader
Nach einem Abgang stünden City vier gestandene Innenverteidiger zur Verfügung – plus der junge Taylor Harwood-Bellis, der zuletzt an Sheffield United ausgeliehen war. Guardiola schätzt Akes Professionalität, ein Verkauf würde den Kader verschlanken. Fraglich, ob City einen Ersatz holt, besonders einen Linksfuß für die linke Seite.
Für Fantasy-Premier-League-Manager: Akes Abgang stärkt Gvardiols Position. Mit einem Preis von um die 5,0 Mio. Pfund wäre er ein beliebtes Investment, sofern er Stammspieler wird. Ake selbst wäre in der türkischen Liga für FPL-Manager kaum noch relevant.
Ausblick
Die Gespräche laufen, ein Abschluss in den kommenden Wochen ist möglich. Fenerbahce will sich für die Champions-League-Qualifikation verstärken. Für Ake wäre es die Chance auf mehr Spielzeit und Titel in Istanbul. City muss abwägen zwischen finanziellen Vorteilen und Kaderbreite. Das Transferfenster ist noch bis 30. August geöffnet.
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