Konsa will zu Arsenal – Saliba-Verletzung zwingt zu Umdenken
Ezri Konsa würde diesen Sommer gerne zu Arsenal wechseln, wie die Daily Mail berichtet. Der Innenverteidiger von Aston Villa ist bei den Gunners ins Visier geraten, nachdem William Salibas Rückenverletzung bestätigt wurde.
Arsenal ist bereit, bis zu 35 Millionen Pfund für den 26-jährigen englischen Nationalspieler zu bieten. Villa hingegen schätzt Konsa auf rund 60 Millionen Pfund – eine große Lücke, die Verhandlungen erschweren dürfte.
Hintergrund: Salibas Ausfall und Arsenals Abwehrnot
Arsenal bestätigte gestern, dass William Saliba an einer Rückenverletzung leidet und eine Behandlung beginnt. Der Zeitplan für seine Rückkehr ist unklar, doch der Club plant bereits für eine längere Abwesenheit.
Saliba war ein Eckpfeiler von Mikel Artetas Abwehr, bestritt 38 Premier-League-Spiele in der letzten Saison und bildete ein starkes Duo mit Gabriel Magalhães. Sein Ausfall hinterlässt eine Lücke – vor allem bei Tempo und Spielaufbau.
Arsenal wird auch mit anderen Verteidigern in Verbindung gebracht, etwa John Stones von Manchester City, doch Konsa scheint aufgrund seines Wechselwunsches der erreichbarere Kandidat zu sein.
Konsas Profil und Passform bei Arsenal
Ezri Konsa war unter Unai Emery ein Schlüsselspieler bei Aston Villa und bestritt 35 Ligaspiele in der letzten Saison. Er ist in einer hohen Abwehrkette zu Hause und kann das Spiel von hinten aufbauen – Eigenschaften, die Artetas System entsprechen.
Seine Vielseitigkeit ist ein weiterer Vorteil: Konsa kann auch als rechter Verteidiger oder in einer Dreierkette spielen und bietet somit Tiefe. Seine Premier-League-Erfahrung und die englischen Länderspiele (wenn auch wenige) deuten darauf hin, dass er sich schnell anpassen könnte.
Die 60 Millionen Pfund von Villa spiegeln seine Bedeutung für den Club und seinen bis 2028 laufenden Vertrag wider. Arsenals Angebot von bis zu 35 Millionen zeigt, dass sie ihn als Verstärkung sehen, aber nicht überbezahlen wollen.
Transfermarkt und FPL-Auswirkungen
Eine Ablöse von 60 Millionen Pfund würde Konsa zu einem der teuersten Verteidiger der Premier-League-Geschichte machen. Zum Vergleich: Manchester United zahlte 2019 80 Millionen für Harry Maguire, Liverpool 75 Millionen für Virgil van Dijk (2018).
Für Fantasy-Premier-League-Manager wäre Konsa bei einem Wechsel zu Arsenal für etwa 5,0 Millionen Pfund eine attraktive Option. Die Abwehr der Gunners zählt zu den besten der Liga, und Konsa könnte mit Zu-Null-Spielen und gelegentlichen Toren punkten.
Seine Ankunft würde jedoch wahrscheinlich dazu führen, dass Ben White dauerhaft auf die rechte Seite rückt oder Gabriel neben Konsa spielt, was die Einsatzzeiten anderer Verteidiger reduzieren könnte.
Wie geht es weiter? Verhandlungen und Alternativen
Arsenal muss nun entscheiden, ob sie ihr Angebot erhöhen oder sich nach Alternativen umsehen. Die Kluft zwischen den Vorstellungen ist groß, aber Konsas Wechselwunsch könnte Villa zu einer Senkung der Ablöse bewegen.
Sollte kein Deal zustande kommen, könnte Arsenal sich anderen Optionen zuwenden, etwa John Stones, wobei dessen Alter (30) und Verletzungsgeschichte Bedenken aufwerfen. Alternativ könnte man aus dem eigenen Kader schöpfen: Jakub Kiwior oder Takehiro Tomiyasu als Innenverteidiger.
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