Kalvin Phillips vor Abschied: Manchester City streicht ihn aus Asien-Kader
Manchester City hat Nationalspieler Kalvin Phillips aus dem Reisekader für die anstehende Asien-Tour gestrichen – ein klares Signal, dass der Mittelfeldspieler vor einem Sommer-Abschied steht. Der Klub signalisiert damit seine Bereitschaft, einen Wechsel vom Etihad zu ermöglichen.
Hintergrund der Entscheidung
Phillips wechselte im Juli 2022 für umgerechnet 49 Millionen Euro von Leeds United zu City, konnte sich aber unter Pep Guardiola nie richtig durchsetzen. In seiner Debütsaison kam er wettbewerbsübergreifend nur auf 16 Einsätze, davon lediglich zwei in der Premier League von Beginn an. Verletzungen und das starke Mittelfeld-Trio um Rodri, Kevin De Bruyne und Ilkay Gündogan verhinderten mehr Spielzeit.
Auch in der vergangenen Saison änderte sich trotz Gündogans Abgang zu Barcelona wenig: Nur zwei Startelfeinsätze in der Liga, oft saß er bei wichtigen Partien nur auf der Bank. Die Streichung aus dem Asien-Kader – einer Pre-Season-Reise, die normalerweise den Stammkader plus Talente umfasst – zeigt, dass Guardiola nicht mehr mit ihm plant.
Citys Vorbereitung beinhaltet Tests gegen Celtic, AC Mailand, Barcelona und Chelsea. Einen erfahrenen Spieler wie Phillips daheimzulassen, ist eine deutliche Botschaft.
Auswirkungen auf den Kader
Taktisch gesehen hätte ein Phillips-Abgang zur Folge, dass mit Rodri nur noch ein gelernter defensiver Mittelfeldspieler im Kader stünde. Guardiola setzte zwar zeitweise John Stones in einer Hybridrolle ein, aber dessen primäre Position ist Innenverteidigung. City müsste wohl auf dem Transfermarkt nach einem Sechser suchen – zumal die Belastung durch die Mehrfachbelastung enorm ist.
Rodri startete letzte Saison 49-mal und war entscheidend am Triple-Erfolg beteiligt. Ohne zuverlässigen Ersatz müsste Guardiola noch sorgsamer rotieren. Der Klub wird mit Declan Rice in Verbindung gebracht, doch West Ham verlangt über 115 Millionen Euro.
Phillips’ Abgang würde zudem ein stattliches Gehalt von rund 150.000 Pfund pro Woche einsparen – wichtig für Verhandlungen über weitere Neuzugänge nach über 90 Millionen Euro Ausgaben für Kovacic und Gvardiol.
Was bedeutet das für Kalvin Phillips?
Eine Leihe wäre für den 27-Jährigen die beste Option, um seine Karriere zu reaktivieren und seinen Platz im England-Kader für die EM 2024 zu sichern. Ein einjähriges Leihgeschäft zu einem Klub, bei dem er Stammkraft wäre, könnte allen Seiten nutzen.
- Mögliche Ziele: Mehrere Premier-League-Klubs wie West Ham, Newcastle und Aston Villa werden gehandelt. Auch ein Auslandswechsel zu Juventus oder Atletico Madrid ist möglich.
- FPL-Auswirkung: Phillips ist aktuell bei unter 1% der FPL-Manager im Kader. Wechselt er zu einem Mittelfeldklub, könnte er als günstiger Ergänzungsspieler (5 Mio. Euro) interessant werden, auch wenn seine defensiven Aufgaben offensive Ausbeute begrenzen.
- Historische Vergleiche: Frühere City-Spieler wie Ferran Torres oder Oleksandr Zinchenko wurden nach erfolgreichen Leihen gewinnbringend verkauft – ein Weg, den Phillips gehen könnte.
Wie geht es weiter?
City wird die Gespräche mit interessierten Vereinen in den kommenden Tagen forcieren. Guardiola forderte zuletzt Klarheit über die Zukunft des Mittelfeldspielers vor Transferschluss. Da die Asien-Tour nächste Woche startet, wird bald eine Entscheidung erwartet.
Für Phillips steht die Priorität fest: ein Wechsel zu einem Klub, der ihm regelmäßige Spielzeit garantiert. Sein Management lotet mehrere Optionen aus; eine Leihe mit Kaufoption wäre für alle Seiten ideal. Sollte kein Deal zustande kommen, müsste er bis zum Winter eine Reservistenrolle akzeptieren – doch die Zeichen stehen auf Abschied.
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Kategorie: Transfergerüchte | LA Premier League