Crystal Palace plant Transfer von Takehiro Tomiyasu

Crystal Palace beschäftigt sich intensiv mit einer Verpflichtung von Takehiro Tomiyasu. Der frühere Arsenal-Verteidiger soll die Defensive der Eagles verstärken – und trainiert angeblich bereits mit dem Klub. Der japanische Nationalspieler ist ablösefrei, nachdem sein Vertrag bei den Gunners im Juni 2025 auslief.

Tomiyasus Zeit bei Arsenal

Tomiyasu wechselte 2021 für umgerechnet 18,5 Mio. Euro von Bologna zu Arsenal und absolvierte 83 Pflichtspiele. Der 25-Jährige überzeugte durch seine Vielseitigkeit: Meist spielte er als rechter Verteidiger, half aber auch in der Innenverteidigung oder links aus. Allerdings warfen ihn Verletzungen zurück, und er war Teil des Arsenal-Kaders, der 2023/24 Vizemeister wurde.

Die Saison 2024/25 verbrachte Tomiyasu leihweise bei einem nicht genannten Klub, wo er wieder fit wurde. Ein fester Wechsel blieb ihm bislang verwehrt – nun könnte Palace zuschlagen.

Warum Palace Nachholbedarf in der Abwehr hat

Crystal Palace kassierte in der vergangenen Premier-League-Saison 58 Gegentore – der neuntbeste Wert der Liga. Trainer Oliver Glasner hat die Verstärkung der Defensive zur Priorität erklärt. Mit Marc Guéhi hat ein Leistungsträger den Klub bereits verloren, was eine Lücke in der Innenverteidigung reißt.

Aktuell stehen Joachim Andersen, Chris Richards und Rob Holding zur Verfügung – Letzterer hatte zuletzt mit Form- und Fitnessproblemen zu kämpfen. Tomiyasus Erfahrung im englischen Fußball und seine Fähigkeit, auf beiden Außenbahnen zu spielen, machen ihn für Glasners System mit offensiven Außenverteidigern attraktiv.

Transfersumme und Hintergründe

Die kolportierte Ablöse von 25,7 Mio. Euro (rund 22 Mio. Pfund) wäre für Palace eine Rekordsumme für einen Verteidiger. Bisher liegt der Rekord bei den 20 Mio. Euro für Guéhi (2021). Die Eagles agierten unter Chairman Steve Parish bislang zurückhaltend auf dem Transfermarkt, doch dank des Abgangs von Michael Olise zu Bayern München sind Mittel vorhanden.

Zum Vergleich: Andersens Verpflichtung kostete 2021 rund 21 Mio. Euro, Richards kam 2022 für 11,5 Mio. Euro. Ein Angebot von 25,7 Mio. Euro für Tomiyasu würde den bisherigen Rekord pulverisieren, doch sein junges Alter und die Premier-League-Erfahrung könnten die Investition rechtfertigen.

Fantasy Premier League: Lohnt sich Tomiyasu?

Für FPL-Manager wäre Tomiyasu ein interessanter Kandidat. In den Vorjahren war er für rund 4,5 Mio. Euro zu haben. Er bringt Torgefahr bei Standards mit und eine solide Defensivbasis. Palaces Auftaktprogramm ist durchwachsen: Es geht gegen Brentford, West Ham und Aston Villa. Sollte sich Tomiyasu einen Stammplatz erkämpfen, könnte er ein günstiger Enabler sein – doch die Konkurrenz ist groß.

  • Tomiyasus Besitzerquote in FPL würde bei einem Transfer steigen
  • Er wäre sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld einsetzbar, falls er als Verteidiger geführt wird
  • Palace hatte in der Vorsaison nur acht Zu-Null-Spiele – mit Tomiyasu könnte diese Zahl steigen

Wie geht es weiter?

Die Gespräche befinden sich offenbar in einem frühen Stadium; ein offizielles Angebot liegt noch nicht vor. Dass Tomiyasu bereits mit dem Team trainiert, könnte auf eine baldige Einigung hindeuten. Auch mehrere Serie-A-Klubs zeigen Interesse. Palace muss sich beeilen, denn die neue Saison startet in wenigen Wochen.

Würde Tomiyasu kommen, konkurrierte er mit Nathaniel Clyne und Daniel Muñoz um die Position des rechten Verteidigers. Zudem könnte er Andersen und Richards in der Innenverteidigung entlasten. Seine Ankunft würde es Glasner ermöglichen, häufiger mit einer Dreierkette zu spielen und Tomiyasu als ballsicheren Aufbauspieler zu nutzen.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein, wenn Palace die Defensive neu formieren will. Oliver Glasner setzt auf ein hohes Pressing – Tomiyasus Beweglichkeit und Spielverständnis könnten dabei helfen, gegnerische Konter zu unterbinden.

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