Chelsea muss 55 Millionen Pfund für Crystal-Palace-Verteidiger zahlen

Chelsea treibt die Kaderplanung für den Sommer voran und hat ein Auge auf Maxence Lacroix von Crystal Palace geworfen. Laut einem Bericht der Times verlangen die Eagles 55 Millionen Pfund für den Innenverteidiger. Die Blues wollen nach einer Saison mit vielen Gegentoren die Abwehr verstärken.

Defensive Überholung an der Stamford Bridge geplant

Chelsea kassierte in der Vorsaison 58 Gegentore in der Premier League – einer der schwächsten Werte der oberen Tabellenhälfte. Trainer Enzo Maresca sucht einen Führungsspieler für die Abwehrkette. Lacroix, 25, gilt als moderner, ballsicherer Innenverteidiger. Der Franzose wechselte 2023 von Wolfsburg zu Palace und absolvierte 67 Pflichtspiele. Seine Stärken liegen im Tempo und der Ballruhe.

Palace steht nicht unter Verkaufsdruck, Lacroix ist bis 2028 vertraglich gebunden. Die 55 Millionen Pfund spiegeln seinen Stellenwert im System von Oliver Glasner und den überhitzten Markt für etablierte Premier-League-Verteidiger wider. Vergleichbare Transfers wie Josko Gvardiol zu Manchester City für 77 Millionen Pfund oder Marc Cucurella zu Chelsea für 60 Millionen Pfund zeigen, dass die geforderte Ablöse im Rahmen liegt.

Taktische Passform und Kaderauswirkungen

Lacroix bevorzugt die linke Seite und würde gut neben einem Rechtsfuß wie Wesley Fofana oder Levi Colwill harmonieren. Seine Fähigkeit, ins Mittelfeld vorzurücken und das Spiel aufzubauen, passt zu Marescas Spielstil. Mit Lacroix könnte Chelsea eine aggressivere Abseitsfalle spielen, die auf seine Schnelligkeit setzt. In der Vorsaison gehörte Lacroix zu den besten 15 % der Innenverteidiger in der Premier League, was Pässe ins letzte Drittel angeht – das unterstreicht seine Verteilqualität.

Für Crystal Palace wäre der Abgang des Abwehrchefs ein Verlust, aber die Ablösesumme ermöglicht Investitionen auf mehreren Positionen. Mit Chris Richards haben sie bereits einen fähigen Ersatz, und Glasners System hat sich als anpassungsfähig erwiesen.

Transfermarkt-Kontext und FPL-Aspekt

  • Ablösekontext: 55 Millionen Pfund wären Lacroix zum zweitteuersten Chelsea-Verteidiger nach Ben Chilwell (50 Mio. angepasst) machen – ein Zeichen für die Bereitschaft, in die Defensive zu investieren.
  • FPL-Auswirkung: Bei Chelsea könnte Lacroix (aktuell 4,5 Mio. in FPL) bei regelmäßigen Einsätzen im Preis steigen. Chelseas Auftaktprogramm umfasst Spiele gegen Aufsteiger, was die Chancen auf Zu-Null-Spiele erhöht. In der Vorsaison erzielte er zwei Tore und drei Vorlagen für Palace, auch aus Standardsituationen.
  • Markttrend: Chelsea hat seit der Übernahme 2022 über eine Milliarde Pfund für Transfers ausgegeben, darunter Fofana (70 Mio.), Cucurella (60 Mio.) und Disasi (35 Mio.). 55 Millionen für Lacroix wären eine Weiterführung dieser Strategie.

Wie geht es weiter für Chelsea und Lacroix?

Die Verhandlungen dürften beginnen, sobald Palace seine eigenen Sommerziele kennt. Chelsea könnte versuchen, Zahlungen zu staffeln oder Boni einzubauen. Da das Transferfenster Ende August schließt, bleibt Zeit für einen Kompromiss. Sollte der Deal platzen, hat Chelsea Alternativen wie Josko Gvardiol und Edmond Tapsoba, aber Lacroix steht ganz oben auf der Liste. Das Ergebnis wird Marescas Abwehr für die Saison 2026/27 maßgeblich prägen.

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