Arsenal vorne im Poker um Bournemouth-Star Scott

Laut talkSPORT hat Arsenal einen entscheidenden Schritt im Rennen um Alex Scott von Bournemouth gemacht und dabei die Chelsea sowie Manchester United überholt. Der 21-jährige englische U21-Nationalspieler wird nach einer starken Saison mit den Cherries auf rund 80 Millionen Pfund taxiert.

Die Gunners gelten nun als Top-Favorit auf Scotts Unterschrift, nachdem sie Bournemouth ein erstes Angebot unterbreitet haben. Chelsea hatte den Youngster lange auf dem Zettel, während Manchester Uniteds Interesse zuletzt abgekühlt war.

Steckbrief: Alex Scott

Scott war im August 2023 für 25 Millionen Pfund von Bristol City zu Bournemouth gewechselt und hat sich zu einem der vielversprechendsten Mittelfeldspieler der Premier League entwickelt. Seine Dribbelstärke, Übersicht und Laufbereitschaft machen ihn zu einem echten Box-to-Box-Spieler, der sowohl offensiv Akzente setzen als auch defensiv arbeiten kann.

Berichten zufolge ist Scotts Marktwert nach einer Reihe von herausragenden Leistungen regelrecht explodiert. Bournemouth steht unter keinem Druck, den bis 2028 laufenden Vertrag vorzeitig zu beenden.

Arsenals Interesse passt perfekt zu Mikel Artetas bevorzugtem Mittelfeldprofil: technisch stark, dynamisch und taktisch flexibel. Scott kann sowohl als Achter als auch als tief liegender Spielmacher agieren und würde Konkurrenz für Martin Ødegaard und Declan Rice bedeuten.

Auswirkungen auf Arsenals Sommerplanung

Ein Transfer von Scott wäre ein dickes Ausrufezeichen der Gunners im Kampf um die Tabellenspitze mit Manchester City. Die kolportierten 80 Millionen Pfund – vorausgesetzt, sie werden gezahlt – würden ihn zum zweitteuersten Arsenal-Neuzugang nach Rice machen.

  • Scotts Verpflichtung könnte Emile Smith Rowe weitere Einsatzzeiten kosten und einen Wechsel des Eigengewächses wahrscheinlicher machen.
  • Arsenals Mittelfelddepot wäre dann beneidenswert besetzt: Rice, Ødegaard, Scott, Jorginho und Thomas Partey.
  • Die Gunners sind zudem an einem Stürmer und einem Linksverteidiger interessiert, womit Scott ein wichtiger Puzzlestein in Artetas Umbau wäre.

Für Chelsea wäre das Nicht-Zuschlagen ein Rückschlag, da der Klub unter Todd Boehly vermehrt auf junge, einheimische Talente setzt. Enzo Fernández und Moisés Caicedo bleiben die langfristigen Lösungen im Mittelfeld, aber Scotts Vielseitigkeit hätte eine weitere Option geboten.

Wie geht es weiter?

Bournemouth wird voraussichtlich gegen Arsenals ersten Vorstoß Widerstand leisten, um eine Bieterstecher zu provozieren und Scotts Preis maximal zu treiben. Chelsea könnte noch ein Gegenangebot einreichen, und Manchester United könnte wieder einsteigen, sollten Spieler wie Scott McTominay den Verein verlassen.

Arsenals Bereitschaft, die 80 Millionen Pfund zu zahlen, wird sich im Laufe des Sommer-Transferfensters zeigen. Gelingt der Deal, wäre Scott der nächste prominente Neuzugang in Artetas Projekt – ein junger, dynamischer Spieler, der um Titel mitspielen will.

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