Arsenal jagt PSG-Star Barcola: 69-Millionen-Angebot geplant

Der FC Arsenal bereitet laut einem Bericht von „Caught Offside“ ein 69-Millionen-Euro-Angebot für Paris Saint-Germains Flügelstürmer Bradley Barcola vor. Der 23-Jährige ist demnach der Wunschkandidat, um die linke Angriffsseite der Gunners zu verstärken.

Die Gunners beobachten seit Monaten offensive Außenspieler, da die Position links im Sturm als verbesserungswürdig gilt. Barcola, der 2023 von Lyon zu PSG wechselte, überzeugt durch seine direkte Dribbelstärke und Kreativität.

Hintergrund: Arsenals Suche nach einem Linksaußen und Barcolas Profil

Mikel Artetas Team rotierte in dieser Saison zwischen Gabriel Martinelli und Leandro Trossard auf der linken Seite, doch keiner konnte sich dauerhaft durchsetzen. Martinelli kommt auf acht Tore und vier Vorlagen in allen Wettbewerben, Trossard steuerte sechs Tore und sieben Assists bei. Die mangelnde Konstanz veranlasst den Verein nun zu einer prominenten Neuverpflichtung.

Barcola erzielte in 24 Ligue-1-Einsätzen dieser Spielzeit fünf Tore und bereitete sechs weitere vor – hauptsächlich als Linksaußen. Sein Tempo und seine Fähigkeit, Gegner im Eins-gegen-Eins auszuspielen, passen zu Artetas Vorliebe für Flügelspieler, die gegnerische Abwehrreihen auseinanderziehen können. Der französische U21-Nationalspieler ist zudem flexibel einsetzbar, da er früher auch rechts und in der Mitte spielte.

Die kolportierte Ablöse von 69 Millionen Euro wäre eine beachtliche Investition und unterstreicht Arsenals Ambitionen, die Lücke zu Manchester City zu schließen. Zum Vergleich: Der FC Chelsea zahlte im Januar 2023 rund 65 Millionen für Mykhailo Mudryk, und Manchester United investierte 72 Millionen in Antony.

Auswirkungen auf Arsenals Kader und Taktik

Mit Barcola bekäme Arteta eine echte Alternative mit starkem linken Fuß für die linke Seite, während Martinelli als Joker oder auf anderen Positionen zum Zug käme. Der Brasilianer hat in dieser Saison mit nur drei Premier-League-Toren einen Formknick erlitten, Barcola könnte den Konkurrenzkampf beleben.

Taktisch würde Barcolas Dribbelquote von 58 Prozent in der Ligue 1 eine neue Waffe in den Reihen der Gunners bedeuten. Arsenal liegt in der Premier League bei erfolgreichen Dribblings auf Rang fünf, und Barcolas Bereitschaft, Gegner auszuspielen, könnte helfen, tief stehende Abwehrreihen zu knacken. Seine Flankengenauigkeit von 32 Prozent wäre zudem eine zusätzliche Option für Kopfballspieler Kai Havertz.

  • Taktische Passform: Barcola würde ideal in Artetas 4-3-3-System passen, indem er links die Breite gibt und Martin Ødegaard ins Zentrum ziehen kann, um Überzahl zu schaffen.
  • Fantasy Premier League: Barcola ist derzeit bei weniger als 1 % der FPL-Manager im Kader. Sollte er wechseln, wäre er mit einem Preis von 7,5 bis 8,0 Millionen Euro eine interessante Differenzial-Option, zumal Arsenal in den letzten 11 Spieltagen noch sechs Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte bestreitet.
  • Meisterschaftskampf: Arsenal liegt zwei Punkte hinter Manchester City. Die Verstärkung der linken Seite könnte den entscheidenden Impuls geben, um die Citizens noch zu überholen.

Wie geht es weiter für Arsenal und Barcola?

PSG steht nicht unter Verkaufsdruck, Barcolas Vertrag läuft bis 2028. Allerdings haben die Franzosen in der Vergangenheit gezeigt, dass sie bei passenden Angeboten verhandeln – die Abgänge von Neymar und Kylian Mbappé sind Belege dafür. Arsenals Angebot dürfte auf den Prüfstand kommen, wobei PSG wohl mindestens 80 Millionen Euro fordern wird.

Die Gunners müssen womöglich Spieler verkaufen, um den Deal zu finanzieren. Emile Smith Rowe, Reiss Nelson und Albert Sambi Lokonga gelten als Verkaufskandidaten. Sportdirektor Edu ist bekannt dafür, Transfers mit Bonusklauseln zu strukturieren, um die Liquidität zu schonen. Sollte Arsenal sich für die Champions League 2025/26 qualifizieren, würde das die finanziellen Spielräume weiter vergrößern.

Barcola ist nicht die einzige Option – auch Athletic Bilbaos Nico Williams wird gehandelt –, doch der PSG-Mann gilt aufgrund von Williams' Ausstiegsklausel und der Konkurrenz durch Barcelona als realistischerer Kandidat. Arsenals Offensive für Barcola zeigt den klaren Willen, eine Positionsschwäche mit einem jungen, vielversprechenden Talent zu beheben.

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