Arsenal wendet sich Alvarez zu, nachdem Barcola-Deal geplatzt ist
Laut Montagszeitungen hat Arsenal seine Transferbemühungen auf Manchester Citys Julian Alvarez verlagert, nachdem ein Wechsel von Lyons Flügelstürmer Bradley Barcola nicht mehr möglich ist.
Die Gunners hatten Barcola als mögliche Verstärkung für ihre Offensive im Auge, doch der 21-jährige Franzose ist in diesem Fenster nicht mehr zu bekommen, was Mikel Artetas Scouting-Team dazu zwingt, nach Alternativen zu suchen.
Warum Alvarez zu Arsenals Anforderungen passt
Julian Alvarez, 24, ist seit seinem Wechsel von River Plate im Januar 2022 eine Schlüsselfigur bei Manchester City und steuerte in der letzten Saison in allen Wettbewerben 19 Tore und 13 Vorlagen bei. Seine Vielseitigkeit als Mittelstürmer, hängende Spitze oder Außenangreifer passt zu Artetas Vorliebe für flexible, austauschbare Offensivreihen.
Arsenals Angriff stützt sich stark auf Bukayo Saka und Gabriel Martinelli, während Eddie Nketiah als Hauptreserve für Gabriel Jesus dient. Die Verpflichtung von Alvarez würde einen bewährten Premier-League-Torjäger bringen, der auch effektiv pressen und das Spiel verbinden kann – zwei Markenzeichen von Arsenals Offensivstruktur unter Arteta.
Statistiken der Saison 2023/24 zeigen, dass Alvarez laut FBref zu den besten 10 % der Premier-League-Stürmern bei den erwarteten Toren ohne Elfmeter pro 90 Minuten (0,48) und bei erfolgreichen Pressingaktionen (7,2 pro 90) gehört. Seine Ankunft würde Arsenals gelegentliche mangelnde Durchschlagskraft gegen tiefstehende Abwehrreihen beheben.
Transfermarkt-Kontext
Manchester City steht nicht unter Druck zu verkaufen, da Alvarez bis 2028 unter Vertrag steht. Allerdings ist Pep Guardiolas Kader in den Offensivpositionen gut besetzt mit Erling Haaland, Phil Foden, Jack Grealish und Jeremy Doku. Berichten zufolge würde City eine Ablöse von über 80 Millionen Pfund verlangen, was Alvarez‘ Status und langfristigem Vertrag entspricht.
Für Arsenal wäre eine solche Summe eine Vereinsrekord-Ausgabe, die die 105 Millionen Pfund für Declan Rice im letzten Sommer übertreffen würde. Die Transferstrategie des Vereins priorisiert junge, vielversprechende Spieler mit Wiederverkaufswert, und Alvarez passt mit 24 Jahren in dieses Profil.
Vergleiche lassen sich zu Arsenals Verpflichtung von Pierre-Emerick Aubameyang im Januar 2018 ziehen, ein Statement-Transfer, der sie bis auf einen Punkt an die Champions-League-Qualifikation heranbrachte. Alvarez würde ähnlich die Absicht signalisieren, die Lücke zu Manchester City an der Tabellenspitze zu schließen.
Auswirkungen auf Arsenals Saison
Arsenal steht derzeit auf Platz zwei der Premier League, fünf Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City nach 16 Spielen. Die Verpflichtung von Alvarez würde nicht nur die Kaderbreite stärken, sondern auch einem direkten Rivalen einen bewährten Leistungsträger nehmen.
Fantasy-Premier-League-Manager sollten aufmerken: Alvarez ist derzeit bei 23,4 % der FPL-Manager im Kader, Preis 8,0 Millionen Pfund. Sein Wechsel zu Arsenal könnte die Besitzerquote steigen lassen, angesichts von Arsenals günstigem Spielplan ab Spieltag 17 mit Spielen gegen Brighton, West Ham und Fulham.
Aus taktischer Sicht könnte Arteta Alvarez als falsche Neun einsetzen, wenn Jesus geschont wird, oder ihn zusammen mit dem Brasilianer in einem flexiblen Zwei-Stürmer-System aufbieten. Seine Fähigkeit, sich fallen zu lassen und Räume für Läufer wie Saka und Martinelli zu schaffen, wäre unbezahlbar.
Wie geht es für Arsenal im Transferfenster weiter?
Da das Januar-Fenster bis zum 1. Februar geöffnet ist, muss Arsenal schnell handeln, um Alvarez zu verpflichten. Manchester City wird wohl nur mit einem Aufschlag mitten in der Saison verkaufen, und die Konkurrenz anderer Top-Klubs könnte den Preis weiter treiben.
Sollte der Deal nicht zustande kommen, könnte Arsenal auf Alternativen wie Brentfords Ivan Toney oder RB Leipzigs Benjamin Sesko zurückgreifen, die jedoch andere Profil- und Kostenherausforderungen mit sich bringen. Vorerst gilt die Aufmerksamkeit Alvarez als primärem Ziel, um Artetas Titelambitionen zu untermauern.
- Arsenal hat vier der letzten fünf Premier-League-Spiele gewonnen und dabei drei Mal zu Null gespielt.
- Alvarez hat in 15 Liga-Einsätzen in dieser Saison fünf Tore und vier Vorlagen erzielt.
- Die Gunners haben in 16 Spielen nur 16 Gegentore kassiert, die zweitbeste Defensivbilanz der Liga.
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