Covid-Ära gab Arteta Raum, Arsenal wiederzubeleben, sagt Kroenke
Arsenal-Mitbesitzer Josh Kroenke hat enthüllt, dass die Geisterspiele während der Covid-19-Pandemie Trainer Mikel Arteta den nötigen "Raum" gaben, um den von ihm als "schlafenden Riesen" bezeichneten Klub wiederzubeleben. Kroenke ist überzeugt, dass die besonderen Umstände es Arteta ermöglichten, seine Vision ohne den üblichen Druck eines vollen Stadions umzusetzen.
Wie Covid eine einzigartige Umgebung für Arteta schuf
Im Gespräch über die Verwandlung des Klubs hob Kroenke den Silberstreif der Pandemie hervor. Da ab März 2020 in leeren Stadien gespielt wurde, hatte Arteta die Gelegenheit, intensiv mit seinem Kader abseits der intensiven Beobachtung durch die Fans zu arbeiten. Kroenke argumentierte, dass diese Zeit entscheidend war, um die Grundlagen für Arsenals Wiederaufstieg zu legen.
Arteta übernahm im Dezember 2019, nur wenige Monate bevor die Pandemie zuschlug. Die ersten Monate waren turbulent, aber der Lockdown bot eine Neustartmöglichkeit. Der Trainer konnte sich auf taktische Übungen, Fitnessprogramme und den Aufbau von Teamgeist konzentrieren, ohne durch die Spieltagsatmosphäre abgelenkt zu werden. Arsenals Form verbesserte sich nach dem Restart deutlich, gipfelnd in den FA-Cup- und Community-Shield-Triumphen 2020.
Kroenkes Aussagen unterstreichen die Überzeugung, dass Artetas Methoden durch die Ergebnisse bestätigt wurden. Der Klub ist seitdem in der Premier-League-Tabelle aufgestiegen und fordert Spitzenplätze, mit einem jungen, dynamischen Kader, der maßgeblich unter Artetas Führung geformt wurde.
Auswirkungen auf Arsenals aktuelle Entwicklung
Der Aufschwung war in den letzten Spielzeiten deutlich zu sehen. Arsenal hat sich konstant in den Top Vier platziert und ist nach sechs Jahren Abstinenz in die Champions League zurückgekehrt. Ihr Spielstil hat sich zu einem hochpressenden, ballbesitzbasierten System entwickelt, das viel Lob erhalten hat. Das während der Covid-Ära gelegte Fundament scheint entscheidend gewesen zu sein.
Kroenkes Behauptung, Arsenal sei ein "schlafender Riese" gewesen, spiegelt das Potenzial des Klubs wider. Mit einer reichen Geschichte und einer globalen Fangemeinde hatte der Klub jahrelang unterperformt. Artetas Projekt, das auf Jugend und taktischer Disziplin basiert, hat dieses Potenzial wiedererweckt. Die Bemerkungen des Co-Vorsitzenden deuten darauf hin, dass der Vorstand die langfristige Vision des Trainers voll unterstützt.
- Artetas Siegquote hat sich jede Saison verbessert, von 56% 2020/21 auf 62% 2023/24.
- Arsenals durchschnittlicher Ballbesitz stieg von 52% 2019/20 auf 58% 2023/24.
- Das Durchschnittsalter des Kaders ist auf 24,5 gesunken, einer der jüngsten in der Liga.
Diese Statistiken verdeutlichen die Transformation. Die Covid-Phase erlaubte Arteta, Veränderungen schrittweise umzusetzen, mit Aufstellungen und Taktiken zu experimentieren, ohne den unmittelbaren Druck der Ergebnisse. Die von der Führung gezeigte Geduld hat sich ausgezahlt.
Was das für Arsenals Zukunft bedeutet
Kroenkes Aussagen signalisieren anhaltendes Vertrauen in Arteta. Nachdem der Klub nun um den Premier-League-Titel kämpft und sich in der Champions League etabliert hat, ist der nächste Schritt nachhaltiger Erfolg. Der "Raum", der während Covid gewährt wurde, ist durch hohe Erwartungen ersetzt worden. Arteta muss jetzt Titel liefern.
Das Lob des Co-Vorsitzenden erinnert auch an die Ambitionen des Klubs. Arsenal gibt sich nicht mehr mit bloßer Teilnahme zufrieden; sie streben nach Dominanz. Die während der Pandemie gelegten Grundlagen werden als Fundament für eine langanhaltende Erfolgsära angesehen.
Verwandte Artikel
Archiviert unter: Klub-News | LA Premier League Home