Englands harter Weg zum WM-Titel

England steht nur noch drei Spiele vom WM-Triumph entfernt, doch der Weg ist denkbar schwer. Die Three Lions müssen Norwegen, dann Argentinien und schließlich Frankreich bezwingen, um den Pokal zu holen.

Diese Sequenz stellt Gareth Southgates Team vor drei der stärksten Nationalmannschaften des Weltfußballs. Jeder Gegner birgt eigene taktische Herausforderungen, die Englands Kaderbreite und Nervenstärke fordern.

Norwegen: Die erste Hürde

Norwegen hat mit Erling Haaland einen der weltbesten Stürmer in seinen Reihen. Seine Torausbeute in dieser Saison ist außergewöhnlich: 30 Tore in 28 Pflichtspielen für Manchester City. Englands Abwehr muss seine Bewegungen und seine körperliche Präsenz unter Kontrolle bringen.

Norwegen hat zudem Martin Ødegaard, den Kapitän und kreativen Kopf des FC Arsenal. Seine Fähigkeit, Abwehrreihen aus dem Mittelfeld zu öffnen, macht Norwegen gefährlich. Englands Mittelfeldtrio Rice, Bellingham und Foden muss aggressiv pressen, um Ødegaards Rhythmus zu stören.

Statistisch gesehen hat England vier der letzten fünf Duelle gegen Norwegen gewonnen, doch diese norwegische Mannschaft ist wohl stärker als jede in den letzten Jahren. In der Qualifikation erzielte sie 19 Tore in acht Spielen.

Argentinien: Der Halbfinal-Gegner

Falls England weiterkommt, wartet im Halbfinale Argentinien. Lionel Messi ist zwar 37, aber immer noch der einflussreichste Spieler des Turniers. Sein WM-Triumph 2022 bewies seine anhaltende Klasse.

Argentinien ist unter Lionel Scaloni hervorragend organisiert, mit einer kompakten Defensive und schnellen Umschaltbewegungen. Englands Außenverteidiger sind gefragt: Argentinien wird die Räume hinter ihnen attackieren. Kyle Walker und Ben Chilwell müssen diszipliniert stehen.

Für FPL-Manager: Englands Verteidiger blieben in drei der letzten fünf WM-Spiele ohne Gegentor. Argentinien hingegen traf in sieben K.o.-Spielen in Folge.

Frankreich: Das Finale

Frankreich ist der ultimative Prüfstein. Kylian Mbappés Tempo jagt Abwehrreihen weltweit Angst ein. Englands Hintermannschaft muss tief stehen und seine Läufe in die Tiefe absichern.

Antoine Griezmanns kreative Rolle im Mittelfeld wird oft unterschätzt. Er kommt im Schnitt auf 2,5 Torschussvorlagen pro Spiel für Frankreich. Declan Rice muss seine Bewegungen verfolgen, um die Zuspiele auf Mbappé und Giroud zu unterbinden.

Englands Effizienz bei Standardsituationen könnte entscheidend sein. Harry Maguire und John Stones haben bei großen Turnieren drei Kopfballtore erzielt. Frankreichs Zonenverteidigung ist anfällig für gut einstudierte Varianten.

Englands Stärken

Southgates Kaderbreite ist außergewöhnlich. Jude Bellingham glänzt im Mittelfeld mit sechs Toren und vier Vorlagen in den letzten zehn Länderspielen. Bukayo Saka sorgt auf dem Flügel für Dribbelstärke.

Harry Kanes Elfmeterbilanz – 22 verwandelte in Folge – ist ein verlässlicher Weg zum Tor. Sein Zurückfallen ins Mittelfeld, um das Spiel anzukurbeln, wird gegen disziplinierte Abwehrreihen wichtig sein.

England hat seine letzten sieben WM-Spiele gegen europäische Gegner gewonnen. Die Turniererfahrung von 2018 und 2022 verschafft einen mentalen Vorteil.

Analyse: Was das bedeutet

  • Englands defensive Organisation wird in drei Spielen mehr gefordert als in der gesamten Gruppenphase. Southgate könnte auf ein 3-4-3 umstellen, um mehr Stabilität zu gewinnen.
  • Kanes Rolle als Spielmacher könnte entscheidend sein. Sein Zurückfallen ins Mittelfeld erlaubt Bellingham und Saka, in die Tiefe zu gehen.
  • Englands hohes Pressing muss gegen Norwegens Spielaufbau effizient sein. Norwegen tut sich gegen aggressives Pressing oft schwer.

Wie es weitergeht für England

England trifft am kommenden Dienstag im Viertelfinale auf Norwegen. Ein Sieg würde das Halbfinale gegen Argentinien bedeuten, mit Frankreich als möglichem Finalgegner. Die Three Lions haben noch nie eine WM im Ausland gewonnen. Dieser Weg, so brutal er ist, bietet die Chance, Geschichte zu schreiben. Jedes Spiel ist ein Endspiel.

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