Chelsea beobachtet Gerard Martín von Barcelona als Linksverteidiger-Lösung

Der FC Chelsea hat sich ins Rennen um die Verpflichtung von Barcelonas Verteidiger Gerard Martín eingeschaltet. Die Blues prüfen den 23-Jährigen als Verstärkung für die linke Abwehrseite.

Hintergrund

Martín, der aus der La-Masia-Jugendakademie Barcelonas stammt, hat zwölf Pflichtspiele für die Katalanen absolviert. Er ist gelernter Linksverteidiger, kann aber auch als linker Innenverteidiger spielen. Sein Vertrag im Camp Nou läuft bis 2026, die Ausstiegsklausel soll bei 20 Millionen Euro liegen.

Die Blues hatten in dieser Saison immer wieder Probleme mit der Konstanz auf der linken Seite. Ben Chilwell ist verletzungsanfällig, Marc Cucurella konnte sich nicht durchsetzen. So musste Enzo Fernández dort aushelfen, aber der Argentinier wird im Mittelfeld gebraucht.

Mailand macht den ersten Schritt

Die AC Mailand soll als erster Klub ein konkretes Angebot für Martín abgegeben haben. Die Rossoneri suchen ebenfalls einen Linksverteidiger und sehen im Spanier eine kostengünstige Option. Chelseas Interesse könnte zu einem Bieterkampf führen.

Martíns Spielweise passt in ein hoch pressendes System. In La Liga kommt er auf durchschnittlich 1,8 Tacklings und 1,5 Interceptions pro 90 Minuten, bei einer Passquote von 86%. Seine Offensivausbeute ist mit einer Vorlage in dieser Saison überschaubar.

Was das für Chelsea bedeutet

Eine Verpflichtung von Martín würde Konkurrenz für Chilwell und Cucurella bedeuten. Mit 23 Jahren passt er in die Politik des Klubs, junge, entwicklungsfähige Talente zu holen. Allerdings könnte seine mangelnde Erfahrung auf höchstem Niveau für einen Klub mit Champions-League-Ambitionen ein Risiko darstellen.

  • Martín hat zwölf Pflichtspiele für Barcelona absolviert, meist als Einwechselspieler.
  • Er ist spanischer Jugendnationalspieler, aber noch ohne A-Länderspiel.
  • Seine Vielseitigkeit ist wertvoll: Er kann in einer Dreier- oder Viererkette spielen.

Aus Sicht der Fantasy Premier League wäre Martín bei einem Wechsel wohl ein Rotationsrisiko. Chelseas günstiges Programm im März mit Spielen gegen untere Tabellenhälften könnte ihn interessant machen, aber aufgrund der unklaren Einsatzzeiten wäre seine Besitzerquote niedrig.

Wie geht es weiter?

Chelsea wird voraussichtlich weitere Gespräche mit Barcelona über einen möglichen Deal führen. Mailand bleibt interessiert und könnte seinerseits das Tempo erhöhen. Da das Januar-Transferfenster geöffnet ist, heizt sich der Kampf um Gerard Martín auf. Sein nächster Schritt könnte davon abhängen, welcher Verein ihm die klarste Perspektive auf regelmäßige Einsätze bietet.

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