Chelsea einigt sich mit Crystal Palace auf Lacroix-Transfer

Der FC Chelsea hat sich mit Crystal Palace auf die Verpflichtung von Innenverteidiger Maxence Lacroix geeinigt. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, ist der Deal in trockenen Tüchern. Die Blues verstärken damit ihre Abwehr für die neue Saison.

Der französische Verteidiger, der 2024 vom VfL Wolfsburg zu Palace kam, hinterließ in Süd-London einen starken Eindruck. Zwar wurde keine offizielle Ablösesumme genannt, doch Berichte sprechen von rund 30 Millionen Pfund – ein deutliches Zeichen für Chelseas dringenden Bedarf an Defensivverstärkung.

Hintergrund und taktischer Kontext

Lacroix, 24, ist ein kompromissloser Innenverteidiger mit Tempo und gutem Passing. Mit 1,91 Meter Körpergröße ist er kopfballstark und ballsicher – genau das, was Enzo Maresca für seinen Spielaufbau braucht. Chelseas Defensive war in dieser Saison der Schwachpunkt: 45 Gegentore in der Premier League sind der schlechteste Wert seit zehn Jahren. Lacroix soll neben Levi Colwill, der sich nach seiner Rückkehr von Brighton etabliert hat, für Stabilität sorgen.

Der Neuzugang wirft auch Fragen zur Zukunft von Axel Disasi und Benoit Badiashile auf, die bislang nicht überzeugen konnten. Angesichts der Verletzungsprobleme von Wesley Fofana ist Lacroix' Vielseitigkeit für den Kader entscheidend.

Auswirkungen auf Crystal Palace und Transfermarkt

Für Palace ist der Verkauf ein lukratives Geschäft. Die Eagles zahlten 2023 rund 18 Millionen Pfund für ihn – der Deal unterstreicht ihr erfolgreiches Scouting. Palace wird das Geld nun reinvestieren, Gerüchte um Leny Yoro (Lille) und Edmond Tapsoba (Leverkusen) machen die Runde.

Im Vergleich zu anderen Premier-League-Innenverteidigern bewegt sich Lacroix' Ablöse im Rahmen: Manchester United zahlte 55 Millionen für Lisandro Martinez, Arsenal 45 Millionen für Gabriel Magalhaes. Dass Chelsea bereit ist, eine Prämie zu zahlen, zeigt die Verzweiflung nach defensiver Stabilität.

Fantasy Premier League – ein möglicher Geheimtipp

Für FPL-Manager ist Lacroix' Wechsel interessant. Nur 2,1% der Manager haben ihn derzeit im Team, sein Preis von 4,5 Millionen Pfund bei Palace dürfte steigen. Chelseas Restprogramm mit Partien gegen Bournemouth, Wolves und Everton macht ihn zu einem möglichen Differenzial. Allerdings könnte Marescas Rotationspolitik seine Einsatzzeit zunächst begrenzen.

  • Lacroix kam in der Saison 2024/25 auf durchschnittlich 3,5 Klärungen und 1,2 Abfangbälle pro Spiel für Palace.
  • Chelsea gelangen in dieser Saison nur fünf Zu-Null-Spiele – ligaweit Platz 14.
  • Seine Passquote von 86% passt zu Chelseas Ballbesitzspiel.

Wie geht es weiter?

Lacroix steht in den kommenden Tagen vor dem Medizincheck, eine offizielle Verkündung wird noch vor dem Wochenende erwartet. Für Chelsea ist dieser Transfer ein Schritt in die richtige Richtung, aber es werden weitere Verstärkungen benötigt. Der Klub ist weiterhin an einem neuen Torwart und einem defensiven Mittelfeldspieler interessiert, um Marescas Kaderumbau abzuschließen. Lacroix könnte sein Debüt am 15. März gegen Leicester City geben – ein erster Vorgeschmack auf die neue Abwehrreihe.

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