Chelsea einigt sich mit Kerim Alajbegovic – 35-Millionen-Deal naht

Der FC Chelsea treibt die Verhandlungen über eine Verpflichtung von Kerim Alajbegovic von Bayer Leverkusen voran. Laut Journalist Fabrizio Romano haben sich die Blues bereits mit dem Spieler auf die persönlichen Bedingungen geeinigt. Der 22-jährige linke Flügelstürmer aus Bosnien-Herzegowina soll rund 35 Millionen Euro Ablöse kosten und zählt in dieser Bundesliga-Saison zu den herausragenden Akteuren.

Hintergrund zum Transferziel

Alajbegovic hat sich bei Bayer Leverkusen zu einem der vielversprechendsten jungen Angreifer Europas entwickelt. Vor allem auf dem linken Flügel überzeugt er mit Tempo, Dribbelstärke und direktem Zug zum Tor. In der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte der bosnische Nationalspieler acht Tore und bereitete sieben weitere vor – das weckte Begehrlichkeiten bei mehreren Top-Klubs. Chelsea beobachtet ihn seit Monaten und scheint nun entschlossen zuzuschlagen. Die Einigung über das Gehalt ist ein wichtiger Schritt, allerdings müssen sich die Klubs noch über die Ablösesumme einigen.

Taktische Passform bei Chelsea

Trainer Enzo Maresca legt großen Wert auf Breite und Tiefe im Angriff. Alajbegovics natürliche Position auf dem linken Flügel würde Konkurrenz für Mychajlo Mudryk und Raheem Sterling bedeuten. Seine Fähigkeit, nach innen zu ziehen und mit dem stärkeren rechten Fuß abzuschließen oder über die Außenbahn zu kommen, gibt Chelsea eine neue Option. Auch als zweite Spitze oder rechts könnte er agieren, was taktische Flexibilität bietet. In Marescas ballbesitzorientiertem System könnten Alajbegovics enge Ballführung und schnelles Passspiel helfen, tief stehende Abwehrreihen zu knacken. Auch seine Laufbereitschaft gegen den Ball passt zu den Pressing-Anforderungen des Trainers.

Transfermarkt-Kontext

Die Ablöse von 35 Millionen Euro ist eine beachtliche Summe, spiegelt aber den überhitzten Markt für junge Offensivtalente wider. Zum Vergleich: Chelsea zahlte im Januar 2023 88 Millionen Euro für Mychajlo Mudryk. Alajbegovic kommt zu einem günstigeren Preis bei ähnlichem Potenzial. Leverkusen gilt als harter Verhandlungspartner, doch Chelesas Bereitschaft, schnell zu handeln, zeigt deren Entschlossenheit. Der Deal würde Chelesas Sommerausgaben auf über 200 Millionen Euro steigen lassen – die aggressive Transferpolitik unter der neuen Eigentümerschaft setzt sich fort.

Auswirkungen auf Fantasy Premier League

Für FPL-Manager bedeutet Alajbegovics Ankunft eine weitere Option im mittleren Preissegment von Chelesas Offensive. Voraussichtlich bei etwa 6,5 Millionen Euro eingestuft, könnte er ein lohnendes Investment sein, wenn er regelmäßig startet. Chelesas Auftaktgegner sind durchwachsen, mit Spielen gegen Top-Teams zu Beginn – aber sein direkter Spielstil kann Punkte bringen. Manager sollten seine Rolle in der Vorbereitung beobachten. Seine Ownership wird vermutlich zunächst niedrig sein, was Differenzialpotenzial bietet.

  • Alajbegovic erzielte letzte Saison 8 Tore und 7 Vorlagen in der Bundesliga – durchschnittlich alle 153 Minuten an einem Tor beteiligt.
  • Er absolvierte 2,1 Dribblings pro Spiel und kreierte 1,5 Chancen pro 90 Minuten – das zeigt seine Fähigkeit, Gegner auszuspielen.
  • Mit 22 Jahren passt er perfekt in Chelesa-Strategie, junge Talente mit hohem Wiederverkaufswert zu verpflichten.

Wie geht es weiter für Chelsea und Alajbegovic?

Nach der Einigung über die persönlichen Bedingungen müssen die Blues nun eine Einigung mit Bayer Leverkusen über die Ablöse erzielen. Der deutsche Klub wird voraussichtlich die vollen 35 Millionen Euro fordern. Alajbegovic wird wohl medizinisch gecheckt, sobald die Klubs sich einigen. Falls der Transfer klappt, wird er Chelesa vierter Sommereinkauf nach Tosin Adarabioyo, Kiernan Dewsbury-Hall und Marc Guiu. Der Wechsel würde Marescas Offensive vor der neuen Premier-League-Saison verstärken, in der Chelsea seinen sechsten Platz verbessern will.

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