Bayern München hat Atalantas Charles De Ketelaere als bevorzugte Alternative identifiziert, nachdem das Interesse an Newcastles Anthony Gordon abgekühlt ist, wie Quellen berichten. Die Bundesliga-Meister verstärken ihre Scouting-Bemühungen vor einem entscheidenden Sommer-Transferfenster, wobei der belgische Spielmacher als vielseitige Offensivoption hervorsticht.
De Ketelaeres Wiederaufstieg bei Atalanta
Der 23-Jährige hat unter Gian Piero Gasperini zu seiner Bestform zurückgefunden und in dieser Serie-A-Saison 10 Tore und 8 Vorlagen beigesteuert. Seine Fähigkeit, als Zehner, Flügelstürmer oder falsche Neun zu spielen, hat das Scouting-Team von Bayern beeindruckt, das ihn als perfekte Ergänzung für Vincent Kompanys flexibles System sieht.
Warum Bayern von Gordon abließ
Newcastles hohe Bewertung von Gordon – angeblich rund 70 Millionen Pfund – machte einen Deal für Bayern prohibitiv, insbesondere angesichts der Notwendigkeit, Mittel auf mehrere Positionen zu verteilen. De Ketelaere, auf 35 Millionen Pfund geschätzt, stellt eine kostengünstigere Lösung mit erheblichem Potenzial dar.
Bayerns Sommer-Umbau
Mit Thomas Müller am Ende seiner Karriere und Mathys Tel noch in der Entwicklung priorisiert Bayern einen kreativen Angreifer. De Ketelaeres Champions-League-Erfahrung (15 Einsätze) und Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem idealen Ziel.
- VEREIN: Atalanta, Bayern München
- SPIELER: Charles De Ketelaere
- ABLÖSE: geschätzt 35 Mio. £
- WAHRSCHEINLICHKEIT: Mittel
Konkurrenz voraus
AC Milan, wo De Ketelaere vor seinem Wechsel zu Atalanta kämpfte, behält eine Weiterverkaufsklausel, ist aber nicht an einer Rückkehr interessiert. Allerdings haben Premier-League-Klubs wie Aston Villa und Tottenham seine Entwicklung verfolgt. Bayern hofft, dass das Champions-League-Erbe und Kompanys Projekt den Spieler überzeugen können.
Die Bayern werden voraussichtlich in den kommenden Wochen formelle Gespräche aufnehmen, wobei ein möglicher Deal von Spielerverkäufen abhängt. Ein Sommerwechsel scheint immer wahrscheinlicher, da De Ketelaere weiterhin in Italien beeindruckt.