Inter Mailand heiß auf Tottenhams Romero
Wie spanische Medien berichten, buhlt ein Serie-A-Klub um Tottenhams Innenverteidiger Cristian Romero. Zwar wird der Klub nicht namentlich genannt, doch die Gerüchteküche verweist auf Inter Mailand. Der 26-jährige Argentinier, Weltmeister von 2022, steht seit 2021 bei Spurs unter Vertrag und ist eigentlich gesetzt. Doch nun zeichnet sich ein Umbruch ab: Auch die Kapitänsfrage und die Zukunft von Keeper Guglielmo Vicario sowie Verstärkungen für den Angriff stehen an.
Spurs vor wegweisendem Sommer
Der Nordlondoner Klub bereitet sich auf ein entscheidendes Transferfenster vor. Romero, der mit aggressivem, ballsicherem Stil überzeugt, ist unter Trainer Ange Postecoglou ein wichtiger Baustein. Ein Abgang wäre ein herber Verlust für die hohe Defensivlinie. Stattdessen könnte man auf Micky van de Ven und den von seiner Leihe zurückgekehrten Joe Rodon setzen.
Parallel muss Tottenham die Kapitänsfrage klären: Der aktuelle Kapitän Son Heung-min führt die Mannschaft zwar vorbildlich, doch ein Wechsel ist möglich. Zudem locken Spitzenklubs auf Vicario, der nach seinem Wechsel von Empoli starke Leistungen zeigte. Die Spurs müssen abwägen, ob sie halten oder verkaufen.
Taktische und personelle Konsequenzen
Ein Romero-Abgang würde eine Lücke auf der rechten Innenverteidigerposition reißen. Postecoglou müsste nachlegen oder intern nachbesetzen. Auch in der Führungsetage wäre Romero als Führungsspieler nicht zu ersetzen. Zudem stünde ein neuer Torwart bereit, falls Vicario geht.
- Romero-Abgang erfordert Neuzugang oder Beförderung aus der Jugend
- Kapitänsfrage: Wer führt das Team nach einem Romero-Wechsel?
- Vicario im Fokus – Ersatz müsste her
Im Angriff hängt weiter viel an Son und Richarlison. Letzterer enttäuscht jedoch oft und ist verletzungsanfällig. Seit Kane zu Bayern wechselte, fehlt ein verlässlicher Torjäger. Ein neuer Stürmer steht daher ganz oben auf der Liste.
Transfermarkt-Kontext
Romero wechselte 2021 für 42,5 Millionen Pfund von Atalanta zu Tottenham, inklusive Bonuszahlungen bis zu 47 Millionen. Mit WM-Titel und konstant guten Leistungen im Nacken könnte seine Ablöse auf 60-70 Millionen steigen. Ein Verkauf würde die Kasse für weitere Transfers füllen.
Der Wechsel wäre ein weiteres Beispiel für den Trend von Premier-League-Stars zur Serie A. Spieler wie Lukaku oder Abraham wagten ähnliche Schritte – mit gemischtem Erfolg. Unter den Financial Fairplay-Regeln wäre ein Romero-Verkauf für Tottenham lukrativ.
Wie geht es weiter?
In den kommenden Wochen müssen die Spurs entscheiden, ob sie ihre Stars halten oder mit frischem Geld neu aufbauen. Bei einem Romero-Abgang muss ein Ersatz schnell her, um die Vorbereitung nicht zu stören. Die Kapitänsfrage wird richtungsweisend sein: Kandidaten sind Son, Van de Ven oder ein Neuzugang.
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