Manchester United fokussiert sich auf Scott und Santos

Manchester United hat Berichten zufolge Bournemouths Alex Scott und Chelseas Andrey Santos auf die Liste der Mittelfeldziele gesetzt, nachdem man bei Elliot Anderson und Mateus Fernandes leer ausgegangen ist. Die Suche nach Verstärkung im zentralen Mittelfeld scheint sich zu intensivieren, je weiter das Transferfenster fortschreitet.

Hintergrund: Die verpassten Chancen

Laut Berichten hatte United den vielseitigen Mittelfeldspieler Elliot Anderson von Newcastle United und Mateus Fernandes von Sporting CP im Visier. Diese Wechsel kamen jedoch nicht zustande, sodass das Scouting-Team nun nach Alternativen sucht. Anderson (22) und Fernandes (20) galten als vielversprechende Neuzugänge, konnten aber aus noch nicht genannten Gründen nicht verpflichtet werden.

Nun sollen die Red Devils den 20-jährigen Alex Scott, der seit seinem Wechsel von Bristol City bei Bournemouth überzeugt, und den ebenfalls 20-jährigen Andrey Santos, der nach einer Leihe zu Straßburg bei Chelsea unter Vertrag steht, evaluieren. Beide Spieler haben unterschiedliche Profile: Scott ist ein energischer Box-to-Box-Spieler, während Santos eher defensiv ausgerichtet ist und über starke technische Fähigkeiten verfügt.

Taktischer Kontext und Passform bei United

Trainer Erik ten Hag setzt auf dynamische Mittelfeldspieler, die hoch pressen, den Ball nach vorne tragen und defensiv arbeiten können. Scott passt mit seiner Laufbereitschaft und seinem Antritt aus der Tiefe in dieses Schema und könnte Spielern wie Mason Mount und Bruno Fernandes Konkurrenz machen. Santos hingegen könnte die Absicherung vor der Abwehr verbessern, ein Bereich, in dem United zuletzt anfällig wirkte. Beide Spieler sind unter 21, was der jüngsten Strategie von United entspricht, in junge Talente mit Wiederverkaufswert zu investieren.

Transfersituation auf dem Markt

Ein Transfer von Scott würde aufgrund der hohen Bewertung durch Bournemouth wohl eine ordentliche Ablöse kosten. Santos' Situation ist durch das überfüllte Mittelfeld bei Chelsea kompliziert; der Brasilianer hat noch kein Pflichtspiel für die Blues absolviert, aber in der Leihe überzeugt. Im Vergleich zu Anderson und Fernandes – die beide für relativ moderate Summen wechselten – könnten Scott und Santos teurer sein, aber unterschiedliches langfristiges Potenzial bieten.

Auswirkungen auf die Fantasy Premier League

Für FPL-Manager würde ein Wechsel zu Manchester United die Attraktivität von Scott und Santos steigern. Scott könnte bei regelmäßigen Einsätzen eine günstige Mittelfeldoption werden (voraussichtlich um die 5,5 bis 6,0 Millionen Pfund) mit hohem Potenzial für Tore und Vorlagen. Santos wäre aufgrund seiner defensiven Rolle vielleicht weniger interessant, könnte aber bei niedrigem Preis ein Schnäppchen sein. Bis ein Transfer bestätigt ist, sollten Besitzer von Bournemouth-Spielern Scotts Situation genau verfolgen – sein Abgang würde Chancen für andere Mittelfeldspieler der Cherries eröffnen.

Wie geht es weiter für Uniteds Mittelfeldsuche?

Da die Vorbereitung läuft, möchte Ten Hag die Neuzugänge vor dem Saisonstart unter Dach und Fach haben. Die nächsten Schritte könnten offizielle Anfragen bei Bournemouth und Chelsea sein. Der Scott-Transfer könnte davon abhängen, ob die Cherries verkaufsbereit sind, während Santos verfügbar sein könnte, wenn Chelsea einen endgültigen Abgang zulässt. Beide Spieler würden die Tiefe eines Mittelfelds erhöhen, das bereits Casemiro, Mount, Kobbie Mainoo und Christian Eriksen umfasst. In den kommenden Wochen sind weitere Entwicklungen zu erwarten, während Manchester United die Sommer-Neuzugänge abschließen möchte.

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