Arsenal jagt Morgan Rogers: 100-Millionen-Deal möglich
Der FC Arsenal bereitet sich laut Medienberichten darauf vor, seine Bemühungen um Aston-Villa-Stürmer Morgan Rogers zu intensivieren. Der 22-Jährige ist zum primären Angriffsziel von Mikel Arteta avanciert, die Ablösesumme könnte die 100-Millionen-Pfund-Marke überschreiten.
Rogers' Aufstieg bei Aston Villa
Morgan Rogers wechselte im Januar 2024 für ursprünglich 8 Mio. Pfund von Middlesbrough zu Aston Villa. Dort etablierte er sich schnell als kreative Kraft: In der letzten Saison erzielte er 7 Tore und bereitete 9 Treffer vor – in 42 Pflichtspielen. Seine Dribbelstärke (2,1 pro Spiel) und seine Chancenkreation (1,8 Torschussvorlagen pro Spiel) gehören ligaweit zu den Top 10 unter jungen Flügelspielern.
Villa-Coach Unai Emery setzt Rogers meist als linken Außenstürmer im flexiblen 4-2-3-1 ein, doch der 22-Jährige kann auch zentral oder rechts spielen. Diese Vielseitigkeit kommt Arteta entgegen, der Positionswechsel in seiner Offensive schätzt.
Warum Arsenal voll auf Rogers setzt
Arsenals Bedarf an einem torgefährlichen Flügelspieler ist bekannt. Neben den gesetzten Bukayo Saka und Gabriel Martinelli fehlt den Gunners ein zuverlässiger Backup. Leandro Trossard schwankt in seinen Leistungen, Reiss Nelson und Fabio Vieira sind nur Ersatz. Rogers wäre eine langfristige Lösung mit Klubheim-Status und Premier-League-Erfahrung.
Finanziell hat Arsenal nach der dritten Champions-League-Qualifikation in Folge Spielraum. Eine Ablöse von umgerechnet 100 Mio. Pfund würde den Rekordtransfer von Declan Rice im Jahr 2023 einstellen.
Taktisch würde Rogers Arsenals Spiel mit Dribblings und Ballvorstößen aus der Breite bereichern – genau das, was gegen tief stehende Gegner oft fehlt. Seine progressiven Läufe (5,2 pro 90 Minuten) ergänzen Sakas strukturiertere Spielweise.
Auswirkungen auf Aston Villa und den Transfermarkt
Aston Villa, das sich für die Champions League qualifiziert hat, steht unter keinem Verkaufsdruck. Ein Gebot von 45 Mio. Pfund wurde bereits abgelehnt. Doch ein Angebot über 100 Mio. Pfund wäre schwer abzulehnen, zumal Villa die Financial-Fairplay-Regeln im Auge behalten muss.
- Für Arsenal: Rogers würde sofort um einen Startplatz kämpfen und die Tiefe im Kader für den Titelkampf erhöhen. Trossard könnte dann im Mittelfeld eingesetzt werden.
- Für Aston Villa: Ein Abgang würde Emery zwingen, auf Leon Bailey und Jaden Philogene zu setzen oder einen Ersatz zu verpflichten. Die Ablöse könnte für mehrere Neuzugänge reichen.
- Für das Fantasy-Premier-League-Spiel: Rogers ist aktuell bei 8,2 % der Manager im Kader und kostet 6,5 Mio. Pfund. Ein Wechsel zu Arsenal könnte seine Offensivwerte steigern und ihn zu einem Differenzialspieler machen.
Wie es weitergeht
Arsenal will sein Interesse mit einem Angebot von rund 80 Mio. Pfund plus Bonuszahlungen untermauern – insgesamt über 100 Mio. Pfund. Villa wird wohl auf eine Summe nahe der Bewertung pochen, da Rogers' Vertrag bis 2029 läuft. Die nächsten zwei Wochen sind entscheidend, denn Arsenal will den Transfer vor dem Saisonauftakt gegen die Wolverhampton Wanderers am 17. August abschließen.
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