Arsenal lieferte im Emirates Stadium eine überragende Leistung ab und fegte Fulham mit 3:0 vom Platz, um einen weiteren massiven Schritt in Richtung Premier-League-Titel zu machen. Bukayo Saka und Viktor Gyökeres waren die Architekten des Sieges, wobei Letzterer seine bemerkenswerte Tor-Serie seit seiner Ankunft in Nord-London fortsetzte.

Dominanz in der ersten Halbzeit

Von der ersten Minute an presste Arsenal hoch und erstickte Fulhams Versuche, von hinten aufzubauen. Das erste Tor fiel in der 12. Minute, als Saka von rechts nach innen zog und einen überragenden Linksschuss in die lange Ecke an Bernd Leno vorbei setzte. Das Emirates explodierte, als der Flügelspieler sein zehntes Saisontor bejubelte.

Arsenal erhöhte kurz vor der Halbzeit auf 2:0. Ein schneller Konter sah, wie Martin Ødegaard Gabriel Martinelli auf der linken Seite freispielte, und dessen flache Hereingabe wurde von Gyökeres aus kurzer Distanz verwandelt. Der schwedische Stürmer hat nun 15 Tore in seinen letzten 12 Ligaspielen erzielt.

Kontrolle in der zweiten Halbzeit

Fulham versuchte nach der Pause, sich zu sammeln, aber Arsenals Abwehr, angeführt von William Saliba, blieb entschlossen. Das dritte Tor fiel in der 68. Minute, als Saka einen Elfmeter herausholte, nachdem er von Antonee Robinson zu Fall gebracht worden war. Gyökeres trat an und schickte Leno in die falsche Ecke, um den Sieg zu besiegeln.

Mikel Artetas Mannschaft dominierte den Ballbesitz (62 %) und kreierte zahlreiche Chancen, wobei Ødegaard und Declan Rice im Mittelfeld die Fäden zogen. Fulham kam kaum zu gefährlichen Aktionen, die beste Chance hatte Andreas Pereira mit einem Freistoß, der knapp am Tor vorbeiging.

Auswirkungen auf das Titelrennen

Der Sieg vergrößert Arsenals Vorsprung auf den Zweitplatzierten Manchester City auf sechs Punkte, wobei City ein Spiel weniger hat. Bei nur noch 10 verbleibenden Spielen haben die Gunners ihr Schicksal fest in der Hand. Gyökeres' Einfluss seit seinem Winter-Wechsel von Coventry City war transformativ und lieferte die konstante Tor-Gefahr, die Arsenal in der letzten Saison fehlte.

Nach dem Spiel lobte Arteta die Konzentration seiner Mannschaft: „Wir wussten, dass heute ein Endspiel war. Die Jungs haben eine unglaubliche Mentalität und Qualität gezeigt. Saka und Viktor waren herausragend, aber es war eine Mannschaftsleistung.“

Arsenal richtet nun den Blick auf die entscheidende Reise nach Anfield in der nächsten Woche, wo ein Sieg den Titel so gut wie sichern könnte. Fulham bleibt derweil im Mittelfeld, wobei Trainer Marco Silva den Klassenunterschied anerkannte.