Newcastle United bereitet sich auf einen großen Umbruch im Sommer vor, wobei Anthony Gordon als wahrscheinlichster prominenter Abgang gilt. Der 23-jährige Flügelspieler, der im Januar 2023 für 45 Millionen Pfund von Everton kam, soll dem Klub seinen Wunsch mitgeteilt haben, den St. James' Park zu verlassen, um Champions-League-Fußball zu spielen.
Newcastles Haltung
Laut Quellen aus dem Vereinsumfeld hat Newcastle eine feste Ablöseforderung von 60 Millionen Pfund für Gordon festgelegt und erste Angebote unter diesem Wert abgelehnt. Die Magpies stehen unter Druck, die Financial-Fairplay-Regeln einzuhalten, sind jedoch nicht bereit, ihr Star-Asset unter Preis abzugeben.
Interesse von Rivalen
Liverpool und Chelsea gehören zu den Vereinen, die Gordons Situation beobachten. Die Reds sehen in ihm einen langfristigen Ersatz für Mohamed Salah, während Chelsea seine Offensivoptionen verstärken möchte. Beide Klubs zögern jedoch, Newcastles Forderung zu erfüllen; erste Angebote sollen bei etwa 45-50 Millionen Pfund liegen.
Spielerperspektive
Gordon hatte eine starke Saison bei Newcastle mit 8 Toren und 10 Vorlagen in allen Wettbewerben. Die verpasste Champions-League-Qualifikation hat ihn jedoch eifrig gemacht, zu einem Verein zu wechseln, der auf höchstem Niveau spielt. Der englische U21-Nationalspieler soll an einem Wechsel zu einem Top-6-Klub interessiert sein.
Möglicher Umbau
Newcastles Sportdirektor Dan Ashworth bereitet einen Sommer des bedeutenden Wandels vor. Neben Gordon sind auch die Zukünfte von Bruno Guimarães, Alexander Isak und Sven Botman unsicher, da mehrere europäische Spitzenklubs Interesse zeigen. Die Magpies planen Verstärkungen im Mittelfeld und in der Abwehr, wobei die Einnahmen aus Gordons Verkauf entscheidend für ihre Transferpläne sein könnten.
Fazit
Während das Transferfenster näher rückt, bleibt Anthony Gordons Zukunft ein großes Gesprächsthema. Newcastle ist entschlossen, seinen Wert zu maximieren, während die Interessenten abwägen, ob sie die 60-Millionen-Pfund-Forderung erfüllen. Verhandlungen dürften sich intensivieren, sobald die Klubs ihre Budgets finalisieren.