Emery jagt Barnes für den Königsklassen-Kader
Aston Villa bereitet einen Sommer-Transfer von Newcastles Flügelspieler Harvey Barnes vor, wie Quellen bestätigen. Unai Emery will mehr Durchschlagskraft, um den Top-vier-Platz zu halten und in der Champions League zu bestehen.
Warum Barnes in Emerys System passt
Barnes besticht durch direkte Läufe und Torgefahr von den Außenbahnen. In der Saison 2023/24 erzielte er zehn Premier-League-Tore – trotz nur weniger Startelfeinsätze bei Newcastle. Sein Tempo kommt Emerys Konterstil entgegen, der häufig mit 4-4-2 oder 4-2-3-1 und überlappenden Außenverteidigern agiert.
Villas linke Seite fehlte seit Leon Baileys Verletzungsproblemen die Konstanz. Barnes würde für natürliche Breite sorgen und Ollie Watkins ermöglichen, zentral zu spielen. Zudem ist er laufstark: In der Vorsaison gehörte er zu den Top 20 Prozent der Stürmer, was Pressing-Aktionen pro 90 Minuten angeht.
Transfer-Hintergrund
Newcastle zahlte im Juli 2023 rund 38 Millionen Pfund für Barnes. Villa müsste wohl 30 bis 35 Millionen bieten, um ihn von den Magpies loszueisen – eine ähnliche Summe wie für Morgan Rogers (8 Mio. plus Boni). Barnes ist aber ein etablierter Premier-League-Spieler.
Sein Gehalt liegt angeblich bei 80.000 Pfund pro Woche, was unter Villas neuen finanziellen Rahmenbedingungen nach der Champions-League-Qualifikation stemmbar ist.
FPL-Auswirkungen
Barnes ist in der Fantasy Premier League aktuell für 6,5 Millionen Pfund zu haben und nur 2,1 Prozent aller Manager setzen auf ihn. Villas Spielplan nach dem Sommer umfasst Heimspiele gegen Aufsteiger. Wird Barnes Stammspieler, könnte er ein günstiger Mittelfeld-Enabler sein – in der Saison 2022/23 kam er für Leicester auf 13 Tore und drei Vorlagen.
In Emerys System kommen Flügelstürmer auf viele Torbeteiligungen: Bailey und Diaby zusammen auf 18 Tore und zwölf Vorlagen in der letzten Saison. Barnes könnte diese Werte erreichen oder übertreffen.
Auswirkungen auf Titelkampf und Abstiegskampf
Villa wurde Vierter, mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang fünf. Verstärkungen sind nötig, um Manchester United, Chelsea und Tottenham auf Distanz zu halten. Barnes würde für die zusätzlichen Champions-League-Spiele Tiefe bringen und die Stammkräfte entlasten.
Newcastle würde dagegen einen Ersatzspieler abgeben, aber Geld für eigene Transfers unter den Financial-Fairplay-Regeln freispielen. Die Magpies suchen einen Innenverteidiger und einen Rechtsaußen.
Historische Vergleiche
Ähnlich wie James Maddisons Wechsel von Leicester zu Tottenham 2023 hat auch Barnes einen abgestiegenen Klub hinter sich gelassen und sucht nun den Platz in einem Top-vier-Team. Villa hat schon Spieler wie John McGinn und Matty Cash wiederbelebt – Barnes könnte unter Emerys Führung ähnlich aufblühen.
Wie geht es weiter?
Aston Villa wird sein Interesse voraussichtlich im Juni konkretisieren. Newcastle setzt einen Preis von 35 Millionen Pfund an und könnte bei einem Angebot in der Nähe einlenken. Persönliche Einigung gilt als Formsache. Verhandlungen dürften nach Transfermarkt-Öffnung am 14. Juni Fahrt aufnehmen.
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