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Pep Guardiola fordert Regeländerung im Carabao Cup, um Marc Guehi im Finale gegen Arsenal spielen zu lassen

LA Premier League Exclusive Published: 5 Feb 2026
Pep Guardiola fordert Regeländerung im Carabao Cup, um Marc Guehi im Finale gegen Arsenal spielen zu lassen

Manchester Citys Trainer Pep Guardiola hat eine Debatte entfacht, indem er die English Football League (EFL) auffordert, die Regeln für das Carabao Cup-Finale zu ändern, um dem Verteidiger Marc Guehi die Teilnahme zu ermöglichen.

Manchester Citys Trainer Pep Guardiola hat eine neue Debatte entfacht, indem er die English Football League (EFL) auffordert, ihre Regeln für das Carabao Cup-Finale zu ändern, insbesondere um dem Verteidiger Marc Guehi die Teilnahme am Showdown gegen Arsenal am 22. März im Wembley-Stadion zu ermöglichen.

Guehi, der derzeit von Chelsea an Crystal Palace ausgeliehen ist, hat in dieser Saison herausragende Leistungen gezeigt. Nach den aktuellen Carabao-Cup-Regeln sind Spieler, die bereits für einen Verein im Wettbewerb gespielt haben, jedoch für diesen gebunden und können nicht für eine andere Mannschaft im selben Turnier auflaufen. Guehi spielte für Chelsea in den frühen Runden, bevor er im Januar zu Palace wechselte, was ihn für das Finale sperrt, sollte City ihn einsetzen wollen. Guardiola, bekannt für seine taktische Genialität und direkte Art, hält die Regel für veraltet und meint, sie bestrafe Spieler, die Spielpraxis suchen.

Guardiolas Argumente für eine Änderung

In einer Pressekonferenz vor Citys Premier League-Spiel sagte Guardiola: "Marc ist ein fantastischer junger Verteidiger, und es wäre eine Schande für den Fußball, wenn ein Spieler seines Kalibers das Finale aufgrund einer Formalität verpasst. Der Carabao Cup sollte von den besten Spielern auf dem Platz handeln. Ich appelliere an die EFL, die Regel zu überdenken, insbesondere während des Januar-Transferfensters, wenn Leihen üblich sind." Der katalanische Trainer betonte, dass die Regel die Integrität des Wettbewerbs beeinträchtige und die Kaderflexibilität für Vereine einschränke, die mit Verletzungen oder Termindruck zu kämpfen haben.

City hat mit Abwehrverletzungen zu kämpfen, John Stones und Aymeric Laporte sind beide fraglich für das Finale. Guardiola deutete an, dass Guehi eine taktische Lösung gegen Arsenals starken Angriff sein könnte. "Arsenal war in dieser Saison außergewöhnlich, und wir brauchen jede verfügbare Ressource. Marc hat das Tempo und das Spielverständnis, um mit ihren Stürmern fertig zu werden", fügte er hinzu.

Haltung der EFL und mögliche Gegenreaktionen

Die EFL hat sich in der Vergangenheit gegen Regeländerungen während der Saison gewehrt und auf die Notwendigkeit von Konsistenz verwiesen. Der Druck eines so prominenten Trainers wie Guardiola könnte jedoch eine Überprüfung auslösen. Kritiker argumentieren, dass eine Regeländerung mitten im Wettbewerb einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und größere Vereine bevorzugen würde. Guardiola entgegnete: "Es geht nicht um große Vereine. Es geht um den Geist des Spiels. Jeder Spieler verdient eine Chance, in einem Finale zu spielen."

Arsenals Trainer Mikel Arteta, dessen Mannschaft ein nationales Double anstrebt, lehnte eine Stellungnahme zu der Kontroverse ab, wird aber voraussichtlich jede Änderung ablehnen, die City stärken könnte. Die Gunners haben eigene Verletzungssorgen, Gabriel Jesus und Thomas Partey kämpfen um ihre Fitness.

Auswirkungen auf das Finale

Sollte die EFL Guardiolas Forderungen nachgeben, könnte dies die Schleusen für ähnliche Anträge in zukünftigen Turnieren öffnen. Vorerst warten City-Fans gespannt auf eine Entscheidung, während neutrale Beobachter über Fairness versus Unterhaltung diskutieren. Das Finale, ohnehin als Knüller angekündigt, könnte noch mehr Würze erhalten, wenn Guehi gegen den Leihvertrag seines Stammvereins Chelsea mit Palace antreten darf.

Mit dem nahenden 22. März sind alle Augen auf den nächsten Schritt der EFL gerichtet. Werden sie an der Tradition festhalten oder dem Druck eines der einflussreichsten Trainer des Fußballs nachgeben?