McBurnie will mit Hull City in die Premier League zurück
Oli McBurnie hat seinen Wunsch bekundet, mit Hull City in die Premier League zurückzukehren. Seine Motivation bezeichnet er als „unfinished business“ nach seinem vorherigen Erstliga-Engagement bei Sheffield United. Der Stürmer, der Hull im Sommer 2024 beitrat, ist fest entschlossen, den Tigers zum Aufstieg zu verhelfen und sich in der englischen Elite zu etablieren.
Hintergrund
McBurnies letzte Premier-League-Saison absolvierte er 2023/24 für Sheffield United, wo er in 28 Einsätzen sechs Tore erzielte. Trotz des Abstiegs der Blades blieb seine körperliche Präsenz und sein Ballhalten Trainer Liam Rosenior im Gedächtnis, der Erfahrung aus der Premier League priorisierte. Hull belegt aktuell Platz sechs in der Championship, nur zwei Punkte von den direkten Aufstiegsplätzen entfernt. McBurnie steuerte in 22 Ligaspielen acht Tore und vier Vorlagen bei.
Hulls Aufstiegsambitionen basieren auf einer soliden Abwehr – nur 22 Gegentore in 26 Spielen – aber 38 eigene Tore sind der niedrigste Wert unter den Top sechs. McBurnies Fähigkeit, die Spitze zu besetzen und Mitspieler einzubinden, ist entscheidend. Roseniors System setzt auf einen Zielspieler, der Verteidiger abschirmt und die Flügelstürmer einbindet – eine Rolle, die McBurnie nach Jahren der Anpassung übernommen hat.
Wirkung und Analyse
McBurnies Führungsqualitäten abseits des Platzes sind seinen Teamkollegen aufgefallen. Der 28-Jährige organisiert nach Niederlagen oft Gespräche in der Kabine. Seine Erfahrung aus Abstiegskämpfen in der Premier League verleiht einer Mannschaft, die kaum Erstligaerfahrung hat, eine geerdete Perspektive. Für Hulls Aufstiegskonkurrenten ist seine Kopfballstärke bei Standards gefürchtet – Hull erzielte in dieser Saison neun Tore nach Standards, ligaweit die meisten – und verleiht dem Angriff eine zusätzliche Dimension.
Fantasy-Premier-League-Manager sollten aufmerken: Sollte Hull aufsteigen, könnte McBurnie eine preiswerte Stürmeroption werden – vermutlich um die 5,5 bis 6,0 Millionen Euro. Seine Saison 2023/24 wies einen Schnitt von 2,7 Schüssen pro Spiel und einen xG von 0,32 pro 90 Minuten auf, was konstante Beteiligung zeigt. Allerdings deutet seine Verwertungsquote von elf Prozent auf Verbesserungspotenzial hin. Anstehende Spiele gegen die Aufstiegskonkurrenten Leicester und Ipswich werden zeigen, wie zentral McBurnie für Hulls Chancen ist.
- McBurnie hat in dieser Championship-Saison in 22 Einsätzen acht Tore und vier Vorlagen erzielt.
- Hull hat neun Zu-Null-Spiele hingelegt, die drittbeste Bilanz der Liga.
- Der Stürmer gewinnt 4,2 Kopfballduelle pro Spiel – das gehört zu den besten fünf Prozent der Championship-Stürmer.
Wie geht es weiter für McBurnie und Hull?
Mit 20 verbleibenden Ligaspielen hängt Hulls Schicksal von Konstanz ab. McBurnies Form – drei Tore in den letzten fünf Spielen – deutet darauf hin, dass er zur richtigen Zeit in Topform kommt. Die Tigers stehen vor einem entscheidenden Test gegen Leeds United am nächsten Wochenende. Das Spiel könnte darüber entscheiden, ob Hull ein Kandidat für die direkten Aufstiegsplätze bleibt. Für McBurnie würde eine erfolgreiche Rückkehr in die Premier League die Kritiker verstummen lassen, die nach Sheffields Abstieg an seiner Erstligatauglichkeit zweifelten. „Unfinished business“ bekommt nun Gewicht: Hull ist in Schlagdistanz, und ihre Nummer neun ist entschlossen, diesmal ein anderes Ende zu schreiben.
Verwandte Artikel
Kategorien: Spieler-News | LA Premier League Startseite