Moyes will Djed Spence, um Evertons Rechtsverteidiger-Problem zu lösen

David Moyes drängt laut Football Insider auf die Verpflichtung von Tottenham Hotspur-Verteidiger Djed Spence für eine Ablöse von rund 26 Millionen Pfund. Der Transfer soll die langjährige Schwachstelle auf der rechten Abwehrseite von Everton beheben.

Warum die rechte Seite seit Jahren ein Problem ist

Everton hat seit Saisons keine Konstanz auf der rechten Außenbahn. Seamus Coleman (36) ist eine treue Seele, aber Verletzungen schränken ihn ein. Nathan Patterson zeigte Ansätze, hatte aber ebenfalls immer wieder Fitnessprobleme. Das Fehlen einer zuverlässigen, langfristigen Lösung zwang Moyes zu Notlösungen, oft mit Innenverteidigern oder Mittelfeldspielern auf der Position.

Nur drei Zu-Null-Spiele in den letzten 15 Premier-League-Partien belegen die defensive Anfälligkeit. Gegner zielen immer wieder auf die rechte Seite ab, kreieren Chancen über Flanken und Doppelpassspiel. Ein spezialisierter Rechtsverteidiger könnte die Stabilität und Offensivbreite bringen, die Moyes‘ System braucht.

Djed Spence: Profil des Transferkandidaten

Djed Spence, 24, kam 2022 von Middlesbrough zu Tottenham, kam aber kaum zum Zug. Leihen zu Leeds United und Genoa brachten Erstliga-Erfahrung, aber er ist in der Premier League noch kein gesetzter Spieler. Bekannt für Tempo, Dribblings und Offensivdrang, passt er ins moderne Profil eines Außenverteidigers. Seine Defensivarbeit wurde kritisiert, aber unter einem strukturierten Trainer wie Moyes könnte er sich zu einer zuverlässigen Option entwickeln.

Die kolportierten 26 Millionen Pfund wären eine erhebliche Investition für Everton, das unter finanziellen Zwängen leidet. Dennoch liegt die Summe im Rahmen aktueller Premier-League-Transfers: Manchester City zahlte 30 Millionen für Josko Gvardiol (Innenverteidiger), Chelsea 50 Millionen für Marc Cucurella.

Wie Spence in Moyes‘ Taktik passt

David Moyes bevorzugt meist ein strukturiertes 4-4-1-1 oder 4-2-3-1 mit Fokus auf Defensivordnung und Standards. Außenverteidiger müssen Breite im Angriff bieten, aber auch diszipliniert zurücklaufen. Spence‘ Athletik könnte ihm beide Aufgaben ermöglichen. Bei einer Dreierkette könnte er als Schienenspieler noch offensiver agieren.

Allerdings könnte der Schotte zögern, einen Spieler mit wenig Premier-League-Erfahrung einzubauen. Everton kann sich defensive Fehler im Abstiegskampf nicht leisten. Moyes wird schnelle Anpassung an seine Pressing-Trigger und Defensivordnung verlangen.

Transferkontext und Auswirkungen

  • Ablöse und Vertrag: Details zum Vertrag fehlen, aber 26 Millionen signalisieren eine langfristige Investition.
  • Konkurrenz: Tottenham will offenbar verkaufen, um eigene Transfers zu finanzieren. Andere Klubs wurden nicht genannt.
  • FPL-Auswirkung: Evertons Verteidiger sind kaum im Besitz (<5%). Spence wäre eine günstige Option (voraussichtlich 4,5 Mio.), aber seine Offensivqualitäten sind ungewiss.

Wie geht es weiter für Everton und Moyes?

Das Januar-Transferfenster ist offen, und Everton braucht schnelle Verstärkung im Abstiegskampf. Moyes muss entscheiden, ob er in Spence investiert oder andere Baustellen (Stürmer, Mittelfeld) priorisiert. Sollte der Deal klappen, konkurriert Spence mit Patterson und Coleman um den Platz. Ein Transfer wäre auch ein Zeichen für langfristige Planung, auch wenn der Klassenerhalt kurzfristig Priorität hat. Für Tottenham wäre der Verkauf eines Reservisten für 26 Millionen cleveres Geschäft.

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