Manchester United forciert Kone-Transfer: 51-Millionen-Deal mit Roma
Manchester United hat nach Informationen der französischen Sportzeitung L'Equipe Gespräche mit der AS Rom über eine Verpflichtung von Mittelfeldspieler Manu Kone aufgenommen. Die Red Devils wollen demnach Arsenal im Poker um den 23-jährigen Franzosen ausstechen und eine Ablöse von umgerechnet rund 51 Millionen Pfund (ca. 59 Mio. Euro) bieten.
Der Schritt ist Teil des Mittelfeldumbaus von Trainer Erik ten Hag, der zuvor bereits Andrey Santos verpflichtet hatte. Kone, französischer U21-Nationalspieler, wechselte erst im vergangenen Sommer von Borussia Mönchengladbach in die Serie A und hat dort starke Leistungen gezeigt.
Warum Kone zu Ten Hags System passt
Ten Hag fordert von seinen zentralen Mittelfeldspielern Energie, Ballvortrieb und defensive Disziplin. Kone vereint robuste Zweikampfführung (1,8 Tackles pro Spiel) mit progressiven Pässen (1,5 Schlüsselpässe pro Spiel) und einer hervorragenden Dribbelquote von 67 Prozent. Diese Fähigkeiten haben United seit dem Abgang von Paul Pogba gefehlt.
Das United-Mittelfeld stützt sich derzeit auf Bruno Fernandes, Kobbie Mainoo und Casemiro. Der Brasilianer hat jedoch nachgelassen, auch Christian Eriksen war zuletzt nicht konstant. Kone (1,85 m) böte gemeinsam mit Mainoo eine langfristige Lösung und würde zudem die nötige Tiefe für Europa League und nationale Pokalwettbewerbe bringen.
Arsenal-Interesse und Transferpoker
Arsenal hatte Kone als potenziellen Partner für Declan Rice auf dem Zettel, doch die Gunners haben noch kein formelles Angebot vorgelegt. United nutzt die Chance: Laut L'Equipe gibt es bereits Kontakte zu den Spielerberatern, persönliche Einigung gilt als Formsache.
Die geforderte Ablöse von 51 Mio. Pfund liegt im Rahmen vergleichbarer Transfers junger Mittelfeldspieler (Caicedo 115 Mio., Rice 105 Mio.), ist aber dennoch ein hohes Investment. United hat in den letzten beiden Fenstern über 200 Mio. Pfund ausgegeben – die Financial Fairplay-Regeln könnten eine gestaffelte Zahlung nötig machen.
Auswirkungen auf Fantasy Premier League und Titelrennen
Für FPL-Manager wäre Kone eine günstige Option im United-Mittelfeld. Voraussichtlich um die 5,5 Mio. Pfund würde er mit Mainoo (5,0 Mio.) um einen Startplatz konkurrieren. Kurzfristig ist aber mit Eingewöhnungszeit zu rechnen.
Im Titelrennen will United den Abstand zu Manchester City und Arsenal verringern. Ein dynamischer Mittelfeldmann könnte der Schlüssel sein, besonders falls Casemiros Form weiter abfällt. Arsenal müsste bei einem Scheitern des Kone-Deals auf Alternativen wie Martin Zubimendi oder Douglas Luiz ausweichen.
Wie es weitergeht
Die Verhandlungen zwischen United und Rom sollen in dieser Woche intensiviert werden. Die Roma könnte angesichts eines bis 2028 laufenden Vertrags auf eine höhere Ablöse pochen. United will den Deal vor der USA-Reise zur Vorbereitung unter Dach und Fach bringen, um Kone schnell zu integrieren. Bei Erfolg wäre er der dritte Neuzugang – ein klares Signal, dass Ten Hag auf ein jüngeres, energischeres Mittelfeld setzt.
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