Hull-Besitzer bestätigt: McBurnies Zukunft ungewiss nach Aufstieg
Der Besitzer von Hull City hat eingeräumt, dass die langfristige Zukunft von Oli McBurnie beim Klub noch nicht geklärt ist, nachdem die Tigers am Wembley das Play-off-Final der Championship mit 1:0 gegen Coventry City gewannen und damit die Rückkehr in die Premier League nach zwei Jahren Abwesenheit sicherstellten. Der 28-jährige Stürmer spielte eine entscheidende Rolle beim Sieg.
McBurnies Einfluss auf den Aufstieg von Hull
McBurnie war im vergangenen Sommer ablösefrei von Sheffield United zu Hull gestoßen. In 42 Einsätzen erzielte er 14 Ligatore und bildete ein starkes Duo mit dem Leihspieler Joe Gelhardt. Seine körperliche Präsenz und sein Ballhaltevermögen waren zentral für das direkte Angriffsspiel von Trainer Liam Rosenior.
Roseniors System baute auf McBurnie als Zielspieler auf, der Luftzweikämpfe gewann und Mittelfeldspieler in Szene setzte. Der schottische Nationalspieler gewann durchschnittlich 4,2 Kopfballduelle pro Spiel – Bestwert unter den Stürmern der Championship. Auch bei Standards wurde Hull gefährlicher: McBurnie köpfte drei Tore nach Ecken.
Finanzielle Realitäten und Vertragssituation
McBurnies aktueller Vertrag läuft bis 2026, doch der Aufstieg löst eine deutliche Gehaltserhöhung im gesamten Kader aus. Der Besitzer erklärte: „Wir müssen uns mit Oli und seinen Beratern zusammensetzen. Er war fantastisch, aber wir müssen eine Mannschaft aufbauen, die in der Liga bestehen kann.“ Hull wird durch den Aufstieg rund 170 Millionen Pfund einnehmen, muss aber die finanziellen Auflagen (FFP) beachten.
- McBurnies aktuelles Gehalt liegt bei geschätzten 25.000 Pfund pro Woche; in der Premier League könnte es auf über 50.000 steigen.
- Hull hat bereits feste Transfers für Leihspieler wie Gelhardt getätigt, doch McBurnies Status ist gesondert.
- Vergleichbare Stürmer beim Aufstieg: Dominic Solanke kostete Bournemouth 19 Mio. Pfund nach 29 Toren; McBurnies Marktwert liegt bei etwa 8-12 Mio.
Taktische Passform für den Klassenerhalt
Roseniors direkter Stil muss gegen stärkere Abwehrreihen verfeinert werden. McBurnies Arbeitseifer und seine Fähigkeit, Innenverteidiger zu binden, werden wertvoll sein, aber sein fehlendes Tempo könnte ausgenutzt werden. Hull wird voraussichtlich mit einem 4-2-3-1 auf Konter setzen, mit McBurnie als Zielspieler und schnellen Außen wie Jaden Philogene.
Statistisch lag Hulls erwartete Tordifferenz (xGD) in der Championship bei +0,23 pro Spiel – gegen Premier-League-Konkurrenz könnte dies deutlich sinken. McBurnies Torabschlussquote von 16% ist akzeptabel, aber er benötigt bessere Zuspiele aus dem Mittelfeld. Wenn Rosenior einen kreativen Zehner verpflichtet, könnte McBurnie aufblühen; andernfalls wäre eine schnellere Alternative nötig.
Was kommt auf McBurnie und Hull zu?
Hulls Vorbereitung umfasst Freundschaftsspiele gegen Dortmund und PSV, bei denen McBurnie sich gegen Top-Verteidiger beweisen kann. Der Klub beobachtet zudem jüngere Stürmer wie Tom Cannon und Elias Jelert. Bleibt McBurnie, könnte er eine Rotationsoption sein, doch sein Stammplatz ist keineswegs sicher. Die Aussagen des Besitzers deuten auf zähe Verhandlungen hin: McBurnie strebt wohl einen langfristigen Vertrag an, während Hull möglicherweise nur eine einjährige Verlängerung mit Leistungsklauseln anbietet.
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