Glasner-Bombe: Rayo-Triumph könnte sein letztes Spiel gewesen sein

Oliver Glasner hat nach dem 3:2-Sieg des Crystal Palace gegen Rayo Vallecano eine Bombe platzen lassen. Er gab zu, dass er „nicht glauben kann“, dass dies sein letzter Auftritt als Trainer gewesen sein könnte. Der Österreicher sagte nach dem Spiel, der Sieg fühle sich „wie ein Abschied“ an, während die Spekulationen um seine Zukunft im Selhurst Park zunehmen.

Hintergrund: Eine Saison voller Turbulenzen

Der Testspielsieg in Spanien war ein seltener Lichtblick in einer schwierigen Saison. Glasners Team hat seit November nur vier Ligasiege eingefahren und steht auf dem 16. Platz der Premier League. Die Vereinsführung hat sich intern unzufrieden über die Defensivarbeit geäußert – 52 Gegentore bedeuten die drittschlechteste Abwehr der Liga.

Glasners bevorzugtes 3-4-2-1-System hat keine konstanten Ergebnisse gebracht. Mit 51,3 erwarteten Gegentoren (xGA) belegt Palace Rang 18, was auf strukturelle Defensivprobleme hindeutet. Nur Burnley und Sheffield United haben eine noch schlechtere Defensivbilanz.

Auswirkungen: Was das für Palace bedeutet

Sollte Glasner gehen, stünde Palace der vierte Trainerwechsel innerhalb von zwei Jahren bevor. Der Kader ist gut bestückt – Eberechi Eze, Michael Olise und Marc Guéhi sind bei Champions-League-Klubs begehrt – aber ein neuer Trainer könnte einen Ausverkauf auslösen. Bereits jetzt wechseln Gerüchte, dass Olise für 60 Mio. Pfund zu Chelsea wechseln könnte.

  • Taktischer Wandel: Ein neuer Chef könnte die Dreierkette aufgeben und auf ein 4-2-3-1 setzen, das Ezé Kreativität besser entfaltet
  • FPL-Auswirkungen: Eze (8,3 % Besitz) und Olise (5,1 %) könnten bei anhaltender Unruhe im Preis fallen
  • Abstiegsgefahr: Palace hat nur fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei neun verbleibenden Spielen – ein Trainerwechsel könnte zusätzlich destabilisieren

Ausblick: Entscheidende Vorstandssitzung

Klubchef Steve Parish hat für Montag eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen, um über Glasners Zukunft zu beraten. Laut Quellen würde eine Niederlage gegen Luton am nächsten Wochenende das Aus des Österreichers besiegeln. Die Spieler äußern sich intern gespalten – einige schätzen seine taktische Flexibilität, andere mögen seine intensiven Trainingsmethoden nicht. Die nächsten 72 Stunden werden entscheiden, ob Glasner bleibt oder das nächste Opfer von Palaces Personalrotation wird.

Eingeordnet unter: Trainer-News | LA Premier League Home