Ex-Reading-Star wird Co-Trainer bei Watford
Watford hat einen früheren Mittelfeldspieler von Reading und Stoke City in den Trainerstab geholt. Tom Cleverley baut sein Team weiter um. Auch ein Ex-Verteidiger von Portsmouth soll dem kürzlich entlassenen Trainer geholfen haben.
Umbau im Trainerstab an der Vicarage Road
Die Hornets reagieren schnell auf die jüngste Instabilität und verstärken ihr Trainerteam. Der Neuzugang bringt über 150 Einsätze in Championship und Premier League mit – geballte Erfahrung für die neue Rolle.
Cleverley, seit März 2024 Cheftrainer, setzt auf eine Mischung aus Jugend und Erfahrung. Der neue Coach soll sich um die Mittelfeldentwicklung und Standards kümmern.
Ex-Pompey-Verteidiger mit im Boot
Neben dem Mittelfeldmann half auch ein ehemaliger Portsmouth-Verteidiger aus, der über 200 Spiele für Pompey machte. Er arbeitete an Defensivordnung und Spielmanagement. Nach dem Trainerwechsel könnte seine Rolle neu bewertet werden.
Auswirkungen auf Watfords Saison
Watford liegt auf Platz 12 der Championship, acht Punkte hinter den Playoff-Plätzen bei noch zehn Spielen. Der Klub erwartet einen starken Endspurt – die Neuzugänge sollen maximale Punkte bringen.
Taktisch ist der Ex-Reading-Star für seine Fähigkeit bekannt, Defensive und Angriff zu verbinden – das könnte Watfords Umschaltspiel verbessern. Die Hornets hatten zuletzt Probleme, das Mittelfeld zu kontrollieren und verloren oft den Ball in gefährlichen Zonen.
Auswirkungen auf den Kader
Der neue Coach arbeitet eng mit Tom Dele-Bashiru und Ryan Porteous zusammen, um deren Passgenauigkeit und Defensivstellung zu verbessern. Watford hat acht Gegentore nach Kontern kassiert – der schlechteste Wert der oberen Tabellenhälfte.
- Bessere Mittelfeldstruktur könnte die Konteranfälligkeit reduzieren.
- Standards könnten überarbeitet werden – Watford traf nur neunmal nach ruhenden Bällen.
- Frische Impulse könnten die Moral und Leistung im Endspurt heben.
Tradition solcher Wechsel
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Ex-Spieler zu Watford als Coach zurückkehrt. 2022 war Abdoulaye Doucouré im Gespräch für eine ähnliche Rolle, bevor er zu Everton wechselte. Der Klub schätzt die Vertrautheit mit der Kultur.
Auch Stoke City setzte zuvor auf Ex-Spieler wie Steven Schumacher – ein Trend in der Championship.
Ausblick
Am Samstag empfängt Watford Derby County – ein Pflichtsieg, um die Playoff-Hoffnungen am Leben zu halten. Die neuen Coaches haben wenig Zeit, aber könnten Vorbereitung und Spielentscheidungen beeinflussen.
Die Zukunft des Ex-Pompey-Verteidigers ist ungewiss. Seine kurze Mitarbeit zeigt aber, dass Cleverley seinen Input schätzte. Bei Erfolg könnte er einen festen Vertrag erhalten.
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