Crystal Palace-Kollaps: Glasner gibt zu, dass nach der Europa-Belastung in Bournemouth-Route 'der Tank leer' war
Crystal Palace-Trainer Oliver Glasner sprach nach der demütigenden 3:0-Niederlage gegen Bournemouth am Sonntag Klartext. Der Österreicher gab zu, dass der 'Tank' seiner Spieler nach dem heldenhaften Europa-League-Sieg unter der Woche über Shakhtar Donezk leer war, was ernste Fragen über die Kaderbreite und Erholung vor einem entscheidenden Endspurt aufwirft.
Crystal Palace-Trainer Oliver Glasner nahm nach der demütigenden 3:0-Niederlage seiner Mannschaft gegen Bournemouth am Sonntag kein Blatt vor den Mund. Der Österreicher gab zu, dass der 'Tank' seiner Spieler nach dem heldenhaften Europa-League-Sieg unter der Woche über Shakhtar Donezk leer war, was ernste Fragen über die Kaderbreite und Erholung vor einem entscheidenden Endspurt aufwirft.
Europa-Anstrengung fordert ihren Tribut
Nur wenige Tage nach einer leidenschaftlichen Leistung, die drei Punkte gegen den ukrainischen Meister sicherte, war Palace nur noch ein Schatten dieser Mannschaft. Ihnen fehlte es an Energie, Schärfe und Zusammenhalt, sodass Bournemouth von Anfang bis Ende dominieren konnte. Glasner räumte ein, dass die körperliche und emotionale Belastung des europäischen Triumphs seine Mannschaft verwundbar gemacht hatte.
'Wir haben am Donnerstag alles gegeben, und heute hatten wir nichts mehr übrig', sagte Glasner in seiner Pressekonferenz nach dem Spiel. 'Der Tank war leer. Wenn man mit dieser Intensität spielt, muss man die Erholung managen, aber das konnten wir nicht. Bournemouth hat das voll ausgenutzt.'
Bournemouth steigt auf Platz sechs
Die Cherries ihrerseits waren effizient und gnadenlos. Tore von Dominic Solanke, Marcus Tavernier und ein später Treffer von Antoine Semenyo besiegelten einen dominanten Sieg, der Bournemouth in der Premier League-Tabelle auf den sechsten Platz katapultiert und ihre eigenen europäischen Träume befeuert. Für Palace bedeutet die Niederlage den 14. Platz mit nur zwei Siegen in den letzten acht Ligaspielen.
Was kommt als Nächstes für Palace?
Das Ergebnis offenbart einen besorgniserregenden Trend für eine Crystal Palace-Mannschaft, die oft jenseits ihrer Startelf begrenzt wirkt. Da mehrere Schlüsselspieler wie Eberechi Eze und Michael Olise eine hohe Arbeitsbelastung tragen, muss Glasner nun entscheiden, ob er gegen das wiedererstarkte Wolverhampton Wanderers am nächsten Wochenende rotieren soll.
- Rotation oder Konstanz? Glasner steht vor einem Dilemma: bei seinen Stars bleiben oder sie für die langfristige Schonung pausieren lassen?
- Europa-League-Vorstoß Palace hat immer noch eine Chance, sich für Europa zu qualifizieren, braucht aber schnell Punkte.
- Verletzungssorgen Es wurden keine neuen Verletzungen gemeldet, aber Erschöpfung könnte zu einem großen Problem werden.
Glasners Fazit
'Wir müssen daraus lernen – sowohl körperlich als auch mental. Wir können es uns nicht leisten, solche Punkte liegenzulassen, wenn wir in dieser Saison etwas Besonderes erreichen wollen. Die Spieler sind am Boden zerstört, aber wir müssen uns erholen und weitermachen.'
Palace-Fans werden hoffen, dass die Ehrlichkeit ihres Trainers sich in einer schnellen Reaktion auf dem Platz niederschlägt. Vorerst läuten jedoch die Alarmglocken in Süd-London.