Chelsea nimmt Kontakt zu Crystal Palace wegen Verteidiger Maxence Lacroix auf

Chelsea hat einem Bericht zufolge erste Gespräche über einen möglichen Transfer von Crystal-Palace-Innenverteidiger Maxence Lacroix geführt. Die Anfrage der Blues signalisiert den Beginn einer möglichen größeren Umstrukturierung der Abwehr an der Stamford Bridge in diesem Sommer.

Der 24-jährige Franzose ist seit seiner Ankunft 2022 eine feste Größe bei Palace und hat sich als zuverlässiger Rückhalt in der Defensive etabliert. Chelseas Interesse kommt, während Trainer Enzo Maresca eine Abwehr verstärken will, die in der vergangenen Saison 63 Gegentore kassierte.

Defensive Situation bei Chelsea

Die Abwehrbilanz der Blues war in der letzten Saison die schlechteste seit über einem Jahrzehnt. Der Klub hat bereits mehrere erfahrene Verteidiger abgegeben, darunter Thiago Silva, dessen Vertrag auslief. Mit Silvas Abgang fehlt es Chelsea an Erfahrung in der Hintermannschaft. Lacroix bringt mit 78 Premier-League-Einsätzen nachgewiesene Qualität auf höchstem Niveau mit 24 Jahren mit.

Maresca bevorzugt eine hohe Abwehrlinie und ballsichere Innenverteidiger. Lacroix erfüllt dieses Profil: Er gehört zu den besten 20 % der Premier-League-Innenverteidiger bei der Passquote (88 %) und bei progressiven Dribblings pro 90 Minuten. Seine Schnelligkeit am Boden macht ihn für die aggressive Abseitsfalle des Italieners geeignet.

Auswirkungen auf Chelseas Pläne

Im Falle einer Verpflichtung würde Lacroix zu Levi Colwill, Wesley Fofana und Benoit Badiashile im Innenverteidiger-Pool von Chelsea stoßen. Allerdings hatte Fofana mit Verletzungen zu kämpfen und bestritt in zwei Spielzeiten nur 15 Ligaspiele. Lacroix‘ Beständigkeit – er verpasste in zwei Jahren nur sechs Spiele wegen Verletzungen – wäre ein wertvolles Gut.

Aus der Fantasy-Premier-League-Perspektive waren Chelseas Defensivspieler unzuverlässig. Ein neuer Innenverteidiger könnte das Potenzial für weiße Westen verbessern, doch mit Spielen gegen Arsenal, Manchester City und Tottenham in den ersten acht Wochen ist ein frühes Investment riskant.

Auswirkungen auf den Transfermarkt

Crystal Palace steht nicht unter Druck, Lacroix zu verkaufen, dessen Vertrag noch zwei Jahre läuft. Die Eagles sollen ihn auf 40-45 Millionen Pfund taxieren. Chelsea hat in den letzten Fenstern viel Geld für Verteidiger ausgegeben, darunter 75 Millionen für Fofana und 70 Millionen für Marc Cucurella. Verkäufe von Spielern wie Trevoh Chalobah und Ian Maatsen könnten die Kasse jedoch ausgleichen.

  • Palace möchte Lacroix halten, würde aber Angebote über 40 Millionen Pfund prüfen.
  • Chelsea könnte Konkurrenz von französischen Klubs bekommen, die den Spieler beobachten.
  • Ein Deal würde wahrscheinlich mit Bonuszahlungen strukturiert, um die PSR-Auflagen zu erfüllen.

Wie geht es weiter für Chelsea und Lacroix?

Der Kontakt ist hergestellt, aber ein formelles Angebot steht noch aus. Chelsea wird voraussichtlich drei bis vier Verteidiger abgeben, bevor sie sich zu Neuverpflichtungen verpflichten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob aus der Anfrage ein konkretes Angebot wird. Für Crystal Palace wird Trainer Oliver Glasner bestrebt sein, sein defensives Rückgrat vor der Deadline am 30. August zu halten.

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