Arsenal behält Nico Williams im Auge

Arsenal gibt die Verfolgung von Athletic Bilbaos Flügelstürmer Nico Williams nicht auf. Laut der spanischen Sportzeitung „Sport“ haben die Gunners den 22-Jährigen weiter auf dem Zettel – obwohl man zuletzt einen anderen Angreifer verpflichtete. Williams, der im Juli 22 wird, ist mit einer Ausstiegsklausel von 77 Millionen Euro ausgestattet. Bisher wurde noch kein offizielles Angebot abgegeben, doch die Gespräche mit den Beratern laufen.

Hintergrund: Breite für die Offensive

Trainer Mikel Arteta hat die Breite im Angriff seit der Vorsaison als Schwerpunkt definiert. Arsenal liegt aktuell auf Platz drei der Premier League, vier Punkte hinter Spitzenreiter Liverpool, und hat mit 42 Toren in 22 Spielen den drittbesten Angriff der Liga. Bukayo Saka und Gabriel Martinelli sind gesetzt, aber Arteta rotierte zuletzt Leandro Trossard und Reiss Nelson durch.

Williams kommt in dieser Saison auf fünf Tore und sechs Vorlagen in 18 La Liga-Einsätzen. Sein Tempo und seine Dribbelstärke passen perfekt in Artetas Gegenpressing-System. Doch Athletic Bilbao hat sich bislang hartnäckig gegen Ablöseangebote für eigene Talente gestemmt.

Transfer-Update: Die Ablöse im Detail

Die 77-Millionen-Klausel wäre einer der teuersten Transfers der Arsenal-Geschichte. Zum Vergleich: Für Kai Havertz zahlte der Klub 2023 65 Millionen Euro, für Martin Ødegaard 2021 rund 45 Millionen. Williams‘ Preis entspricht seinem Alter, internationalen Format und Potenzial.

Der spanische Nationalspieler ist primär Linksaußen, kann aber auch rechts spielen. Das würde Arteta taktische Optionen eröffnen – etwa Martinelli im Zentrum oder auf der anderen Seite. Arsenal hat seit Nelsons Leihende 2021 keinen neuen Außenstürmer verpflichtet.

  • Arsenal gewann vier der letzten sechs Ligaspiele, dreimal ohne Gegentor.
  • Williams kommt auf 2,1 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten.
  • Sein Marktwert bei Transfermarkt liegt bei 40 Millionen Euro – deutlich unter der Klausel.

Wie geht es weiter?

Bis zum 3. Februar haben die Gunners Zeit, ein Angebot abzugeben. Allerdings ist die Konkurrenz groß: Auch Liverpool und Chelsea beobachten den Dribbelkünstler. Athletic wird kaum unter der Klausel verkaufen – Arsenal muss also entscheiden, ob man tief in die Tasche greift oder auf Alternativen umschwenkt.

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