Arsenal beendet 22-jährige Durststrecke: Premier-League-Titel nach 22 Jahren
Am Sonntag sicherte sich der FC Arsenal die Meisterschaft in der Premier League 2025/26. Mikel Artetas Mannschaft besiegte den Newcastle United im Emirates mit 3:1 und baute die Tabellenführung uneinholbar aus.
So formte Arteta eine Siegmaschine: Die taktische Evolution
Artetas Team wechselte von einem 4-3-3 zu einer flexiblen 3-2-5-Formation im Ballbesitz. Declan Rice rückte ins defensive Mittelfeld, während Martin Ødegaard höher agierte. Das Pressing wurde aggressiver: Arsenal eroberte den Ball im letzten Drittel 12,3 Mal pro Spiel – nur der FC Liverpool war besser.
Standardsituationen waren ein entscheidender Faktor. Gabriel und William Saliba erzielten zusammen 14 Tore nach Ecken – der höchste Wert aller Innenverteidiger in der Liga. Nicolas Jover, der Trainer für Standards, entwickelte Routinen, die Schwächen in der Zonenverteidigung ausnutzten.
Schlüsselstatistiken: Dominanz auf ganzer Linie
Arsenal holte 92 Punkte, gewann 29 von 38 Spielen und kassierte nur 26 Gegentore – die beste Defensive der Liga. Die Expected-Goals-Differenz von +54,3 war der Höchstwert.
- Mo Salah traf 22 Mal, doch Arsenals Breite (vier Spieler mit zehn oder mehr Toren) war entscheidend.
- Bukayo Saka legte 16 Treffer auf – Karrierebestwert – von der rechten Seite.
- Nur drei Niederlagen, eine Serie von zwölf ungeschlagenen Spielen zum Saisonabschluss.
Titelrennen: So überflügelte Arsenal ManCity und Liverpool
Manchester Citys 14-Punkte-Abzug wegen finanzieller Verstöße öffnete die Tür, doch Arsenal musste auch Liverpool und den FC Chelsea abwehren. Der Wendepunkt kam im März: ein 2:0-Sieg an der Anfield Road, bei dem Saka und Gabriel Jesus trafen und Liverpools 18 Spiele andauernde Heimserie beendeten.
Arsenals Widerstandsfähigkeit in engen Spielen war der Schlüssel. Acht Siege mit nur einem Tor Vorsprung, darunter ein 1:0 gegen City im Emirates nach Rodris Roter Karte. Die Defensivstärke – Aaron Ramsdale blieb 16 Mal ohne Gegentor – gab dem Angriff Sicherheit.
Fantasy Premier League: Welche Arsenal-Spieler waren Pflichtkäufe?
Für FPL-Manager wurden Arsenal-Spieler zur ersten Wahl. Bukayo Saka (12,5 Mio., 260 Punkte) und Martin Ødegaard (10,0 Mio., 210 Punkte) waren Dauerkandidaten. Gabriel Jesus (8,5 Mio.) traf 18 Mal, William Saliba (6,0 Mio.) war mit 180 Punkten der beste Verteidiger.
Ramsdale (5,5 Mio.) war dank Arsenals Defensivbilanz der torhüter mit den meisten Punkten. Wegen des günstigen Auftaktprogramms 2026/27 bleiben Arsenal-Akteure auch in der nächsten Saison begehrte FPL-Assets.
Was der Titel für den Sommer bedeutet
Arsenals Titelgewinn beseitigt letzte Zweifel am Projekt. Ein ruhiger Sommer steht bevor: Arteta priorisiert einen Backup für das zentrale Mittelfeld und einen Linksverteidiger als Konkurrenz für Oleksandr Zinchenko. Anders als die Rivalen, die umbauen müssen, wird Arsenal nicht tief in die Tasche greifen müssen.
Liverpool, ManCity und Chelsea werden ihre Kader umkrempeln. Arsenals Stabilität gibt ihnen einen Vorsprung für die nächste Saison. Die Herausforderung ist nun, den Titel zu verteidigen und eine Ära zu prägen – Arteta deutete dies bereits in seiner Pressekonferenz nach dem Spiel an.
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