Acun Ilicali: „Bester Tag meines Lebens“ – Hull City steigt auf
Hull Citys Besitzer Acun Ilicali bezeichnete den Aufstieg in die Premier League als „den besten Tag meines Lebens“, nachdem ein Sieg am letzten Spieltag den zweiten Platz sicherte. Die Rückkehr in die höchste Spielklasse nach vier Jahren Abstinenz bestätigt Ilicalis ehrgeiziges Projekt.
Hintergrund: Von der Übernahme zum Triumph
Ilicali kaufte Hull City im Januar 2022 und versprach innerhalb von drei Jahren Premier-League-Fußball. Der türkische Medienunternehmer investierte schwer, darunter eine Kaderüberholung für 30 Millionen Pfund im vergangenen Sommer. Unter Trainer Liam Rosenior spielte Hull ein intensives Pressing und ballbesitzorientiertes System, das diese Saison 89 Tore erzielte – nur Meister Leeds traf öfter.
Statistisch unterstreichen Hulls Expected Goals (xG) von 78,4 und die Expected Goals gegen (xGA) von 52,1 die Angriffsstärke und Defensivsolidität. Mit 14 Toren nach Ecken war das Team viertbeste bei Standardsituationen in der Championship.
Auswirkungen: Blaupause für den Klassenerhalt
Der Aufstieg bringt Hull erhebliche finanzielle Einnahmen von schätzungsweise 170 Millionen Pfund über drei Jahre – durch TV-Gelder und Premier-League-Solidaritätszahlungen. Ilicali hat bereits 50 Millionen Pfund für Neuzugänge zugesagt, um die Klasse zu halten.
- Wahrscheinliche Leistungsträger, die bleiben: Top-Stürmer Benjamin Tetteh (18 Tore) und Mittelfeldchef Jean Michaël Seri.
- Nachbesserungsbedarf: Linksverteidiger, Innenverteidigung und ein kreativer Mittelfeldspieler als Ersatz für den ausgeliehenen Ozan Mufti.
- Auftaktprogramm: Schwerer Start gegen Liverpool und Arsenal, aber günstige Heimspiele gegen direkte Konkurrenten.
Für Fantasy-Premier-League-Manager ist Tetteh (aktuell 5 % Besitz, Preis 6,5 Millionen Pfund) ein Schnäppchen, Torwart Matt Ingram (vier Zu-Null-Spiele in den letzten fünf Partien) eine Budget-Option.
Wie geht es weiter: Das Ilicali-Projekt beschleunigt sich
Hull City steht ein Abstiegskampf bevor, aber Ilicalis Finanzkraft und Roseniors taktische Flexibilität – ein Umstellen auf Konterfußball ist wahrscheinlich – geben Anlass zur Hoffnung. Der Klub strebt an, sich innerhalb von drei Jahren als Mittelfeld-Team in der Premier League zu etablieren.
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